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Urlaubsfotos leicht gemacht – der große CUBE Foto Crash-Kurs, Teil 2: die richtige Ausrüstung

17. Sep 17:15 | posted by Michi | Keine Kommentare

cube hotels objektiv kamera spiegel reflexViele Menschen gehen davon aus, dass ein schönes (Urlaubs)foto hochqualitatives und teures Equipment voraussetzt. Das stimmt aber nur teilweise. Oft gelingen auch mit kompakten und günstigen Kameras atemberaubende Aufnahmen. Deshalb stellt sich eher die Frage: welche Ausrüstung ist für meine Ansprüche und mein Einsatzgebiet die richtige? Dem werden wir heute nachgehen.

Bevor man auf Urlaub fährt, sollte man sich Gedanken darüber machen, was und wo man fotografieren möchte. Die äußeren Umstände (z.B. Witterung, Temperaturen) und die Art des Urlaubes (Wanderung, Urlaub am Meer etc.) ebenso relevant. Erst daraus resultiert die richtige Ausrüstung. Bestes Beispiel: ein Mountainbiker, der mehrere Tage mit seinem Bike auf einer Tour unterwegs ist, wird kaum eine Spiegelreflexkamera mit mehreren Objektiven mitschleppen. Hier wäre wohl eher ein leichtes und kleines Model anzuraten. Hat man im Urlaub jedoch nur kurze Wege, wäre es eine Option, einen kompletten Rucksack mit Kamera und Equipment zu befüllen.

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Kameraarten:

Kompaktkameras - klein, bequem, leicht zu bedienen cube hotels kamera kompakt fotografieren
(Genauere Erklärung siehe hier)
Vorteile: preisgünstig – kann überall eingesteckt werden – wenig Gewicht - leicht zu bedienen (viele Automatik-Modi, wo man nur mehr auf den Auslöser drücken muss) -  auch in robusten Outdoor Varianten erhältlich.
Nachteile: wenig Spielraum für Kreativität – wenige Einstellmöglichkeiten – von allen Kameratypen die schlechteste Bildqualität.
Fazit: Die ideale Urlaubskamera für alle, die sich nicht intensiv mit dem Thema Fotografie beschäftigen möchten. Es gibt sogar outdoor- und wasserdichte Varianten von Kompaktkameras, damit kann man sogar die See- oder Meeresgründe erforschen!

Bridgekamera – der große Bruder der Kompaktkamera
Eine Weiterführung der Kompaktkamera, zumeist mit mehr Ausstattung (besseres Objektiv, mehr Brennweite etc.). (Genauere Erklärung siehe hier)
Vorteile: mehr Spielraum für Kreativität – leicht zu bedienen – meist gutes Zoomobjektiv mit großen Brennweitenbereich
Nachteile: teurer in der Anschaffung, größer und unhandlicher als eine Kompaktkamera – kein auswechselbares Objektiv (im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera)
Fazit: Für den anspruchsvolleren Fotografen, der aber auf das ständige Herumschleppen und Wechseln von Objektiven verzichten möchte. Passt auch noch locker in den Wanderrucksack!

Spiegelreflexkamera – die Köngigsklasse der Fotoapparatefoto crash kurs cube hotels
Das sind die großen Brocken, mit denen man richtig gute Fotos machen kann. (Genauere Erklärung siehe hier)
Vorteile:  sehr viele Einstellmöglichkeiten – größere Bildsensoren = deutlich bessere Bildqualität – Objektive für verschiedene Brennweiten – schnelle Fokussierung – schnelle Serienbild- und Auslösegeschwindigkeit
Nachteile: teuer (vor allem Folgekosten Objektive und Zubehör) – Bedienung kann mitunter kompliziert werden (man muss sich mit dem Gerät auseinander setzen) – groß und schwer
Fazit: Das Gerät für Postkartenmotive! Optimal für Kreative, die sich mit dem Thema Fotografie intensiver beschäftigen möchten und denen auch das eine oder andere Kilo an Ausrüstung nichts ausmacht.

Micro Four Thirds Kamera – der neue Trend
Eine neue Generation von Kameras, die die Vorteile einer Kompaktkamera mit den Vorzügen einer Spiegelreflexkamera kombiniert – eine genaue Erklärung gibt es hier.
Vorteile: klein und kompakt – viele Einstellungsmöglichkeiten - wechselbare Objektive
Nachteile: in der Anschaffung noch sehr teuer – meist kein Sucher, sondern nur Display
Fazit: Bestens für (semiprofessionelle) Urlaubsfotografen, die auf dem neuesten Stand der Technik sein wollen, kreativen Gestaltungsspielraum brauchen und trotzdem wenig Ausrüstung herumschleppen wollen.

Noch ein kleiner Hinweis: Ausrüstung ist mehr als nur Kamera
Um optimal für Urlaubsfotos vorbereitet zu sein, soll man sich bereits vor der Abfahrt Gedanken über das Equipment machen. Habe ich genug Speicherkarten/Filme? Funktionieren diese? Benötige ich ein Stativ? Habe ich eine geeignete Tasche/Rucksack für den Transport?

So, ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Einstieg ins Thema Fotografie geben. Das nächste Mal gibt’s mehr – also stay tuned! LG, Euer Jochen.

PS: Wer sich nun fragt, was ich für eine Kamera verwende: Ich fotografiere mit einer Canon 5D Mark II, einer digitalen Spiegelreflexkamera. Der Schwerpunkt meiner Arbeiten richtet sich auf Portrait-, Landschafts- und Streetfotografie – mehr davon auf meiner Facebook Page.


Urlaubsfotos leicht gemacht – der große CUBE Foto Crash-Kurs, Teil 1: der “Kursleiter” stellt sich vor

14. Sep 17:56 | posted by Michi | 2 Kommentare

jochen karl maavi sxc.hu

Eine Kamera ist schnell gekauft und geknippst noch schneller - ob dabei aber wirklich ein Licht aufgeht, hängt von den Skills des Fotografierenden ab :-) © sxc.hu/maavi

Ein paar schöne Fotos vom Urlaub sind schnell gemacht, oder?  In Zeiten der Digitalfotografie knippst man einfach drauf los – kann jeder, oder nicht? Eben nicht! Denn für richtig gute Urlaubsfotos muss man schon ein paar Grundregeln beachten. Im CUBE Foto Crash-Kurs werden wir uns in den nächsten Tagen und Wochen hier im CUBE Blog dieser Materie widmen. Das Ziel: Euer perfektes Urlaubsfoto!!!

Der “Kursleiter” bin ich. Mein Name ist Jochen und ich bin Marketing Coordinator bei den CUBE Hotels. Und Fotograf. Wie bin ich zur Fotografie gekommen? Durch meine jahrelange Tätigkeit im Bereich Marketing lernte ich sehr viele interessante Menschen kennen, darunter eine Vielzahl von Fotografen. Und eines Tages hat es dann „Klick“ gemacht und der Virus des Fotografierens hat mich befallen. Die Möglichkeit, Momente auf Kamera festzuhalten und der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen, begeistert mich seitdem jeden Tag aufs Neue.

Selbstportrait des "Kursleiters"

In den mittlerweile vier Jahren meiner (digitalen) Foto-Laufbahn habe ich einiges an Erfahrung gesammelt. Egal ob bei Events wie Hochzeiten oder Fußballspielen, Reportagen, Portrait-Aufnahmen, Sessions im Studio – mit jedem Foto lernt man.

Dieses Wissen werde ich Euch hier im CUBE Blog weitergeben. Damit Ihr Eure Urlaubserlebnisse in richtig gute Fotos verpacken könnt. Also bleibt dran beim CUBE Foto Crash-Kurs. Im nächsten Beitrag starten wir mit dem Thema Ausrüstung. Viel Spaß beim Lesen und ausprobieren!

LG, Euer Jochen
Marketing Coordinator CUBE Hotels

PS: Wer daran interessiert ist, meine Bilder zu sehen und zu kommentieren kann gern einen Blick auf meine Facebook Fansite werfen: JoKa Photography



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