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Wenn ein Straßenprofi in der Tiroler Zugspitz Arena Downhill fährt: Bianca Purath im CUBE Blog Interview
27. Nov 10:06 | posted by Michi | Keine Kommentare

Bianca Purath abseits des Rennsports
Die 24jährige Schwarzwälderin Bianca Purath ist Straßenrad-Profi im international dominierenden Team Equipe Nürnberger und gewann heuer die deutsche Bundesliga Gesamtwertung. Im CUBE BIBERWIER-LERMOOS war die ehemalige Junioren-Weltmeisterin aber mit Ihrem Mountainbike zu Gast – erfreulicherweise war Sie auch eine sehr nette Interviewpartnerin für den CUBE Blog.
CUBE: Hallo Bianca. Wie kommt ein Straßenprofi wie Du zum Mountainbiken?
Bianca Purath: Ich habe bereits mit neun Jahren mit dem Mountainbiken begonnen. Dabei wurde ich vor allem von meiner Familie positiv beeinflusst, denn meine Eltern und Brüder sind auch begeisterte Biker. Die längste Zeit bin ich gleichzeitig Straße und Mountainbike gefahren, seit der Jugendklasse war ich bei beidem im Nationalkader. Bis letztes Jahr bin ich sogar noch Mountainbike Rennen gefahren, dann habe ich mich aber voll auf die Straße konzentriert. Seit heuer fahre ich für die Equipe Nürnberger.
Welchen Reiz hat es für Dich, trotzdem noch auf ein Mountainbike zu steigen?
Der Unterschied zwischen Straße und Natur. Nachdem ich Straßenprofi bin, ist mein Fokus natürlich die Straße. Mountainbike ist für mich deshalb Spaß- und Genussradeln. Wenn ich in der Natur fahren kann, ist das einfach ein Stück Freiheit. Auch nach 15 Jahren hat es für mich noch nichts von seiner Faszination verloren.
Wie gefällt es Dir bikemäßig bis jetzt in der Tiroler Zugspitz Arena?
Der erste Eindruck ist super! Bin auf die Gegend und auf die erste Tour gespannt- und vor allem, gemeinsam mit Georg Mott (Anm.: Bikeguide im CUBE BIBERWIER-LERMOOS) Downhill zu fahren.
Wie ist Dein Eindruck vom CUBE?
Sehr gut! Das Hotelkonzept ist einmalig: Als Biker hat man in Hotels ja oft Angst um das Material und will das Rad mit aufs Zimmer nehmen… Hier im CUBE kann man das offiziell so machen und über die Rampen Rad und Sportgerät bequem bis aufs Zimmer mitnehmen und lagern. Und man hat Gleichgesinnte um sich herum – sehr ansprechend.
Der Winter steht vor der Tür und ist bekanntlich nicht die beste Zeit zum Radfahren. Wie überbrückst Du die kalte Jahreszeit?
Während der Saison habe ich natürlich einen sehr strikten Trainingsplan. Deshalb finde ich im Winter die Zeit für Sportarten, die ich sonst während der Saison nicht machen kann. Sportarten, bei denen ich Spaß haben kann: Langlaufen, Skaten, Joggen, Fitnessstudio oder Aerobic-Kurs zum Beispiel.
Was kannst Du den LeserInnen des CUBE Blogs raten, um fit in die nächste Bikesaison zu starten?
Vor allem Ausgleichsport! Wann immer es geht rausgehen an die frische Luft und einfach Spaß haben. Also einfach schauen, dass man fit bleibt und aus dem Winter nicht mit 10 Kilo Übergewicht rauskommt (lacht).
Bianca Purath im Netz: www.bianca-purath.de