A history of snow – Das Interview zum Film. Mit Gewinnspiel!
24. Okt 16:39 | posted by Michi
Die beiden Freeskier und Filmemacher Matthias Haunholder und Matthias Mayr wollen mit ihrem neuen Werk “A History of Snow” darauf aufmerksam machen, dass es vielleicht doch besser wäre, ein wenig auf unseren Lebensraum zu achten. Dies haben sie allerdings nicht mit erhobenem Zeigefinger umgesetzt, sondern in Form einer fiktiven Realdokumentation auf Film gebracht. Was beim ersten Betrachten unterhaltsam wirkt, transportiert ein sehr ernstes Thema!
Um euch selbst ein Bild vom Film zu machen, könnt ihr entweder bei den Filmvorführungen mit dabei sein (Termine siehe Interview), den Film kaufen oder aber ihr spielt bei unserem Gewinnspiel mit! Beantwortet einfach folgende Frage:
Wie heißt der neue Freeski Film von Matthias Haunholder und Matthias Mayr?
Sendet die Antwort zusammen mit eurer Postadresse an gewinnspiel@cube-hotels.com.
Wir haben die 2 Freeskier vorab zum Interview gebeten, um ihren Film und sich selbst ein wenig vorstellen zu können.
Servus! Zum Einstieg die obligatorische Frage an euch beide: Wie seid ihr zum Ski fahren gekommen?
Matthias Haunholder: Ich bin direkt neben dem Skilift in Walchsee aufgewachsen.
Matthias Mayr: Und ich bin durch meine Eltern mit 5 Jahren dazu gekommen und habe gleich mit Skirennen begonnen. Es macht alles Spaß, was abwechslungsreich ist. So auch eben Ski fahren.
Und was genau fasziniert euch am Ski fahren?
Matthias Haunholder: Der Speed, die Freiheit und die Bergwelt!
Matthias Mayr: Das normale Ski fahren interessiert mich eigentlich gar nicht mehr so. Aber Freeriden im Gelände ist bei jeder Fahrt anders, nie monoton. Und das fasziniert mich!
In welchen Bereichen des Ski-Sports seid ihr aktiv?
Matthias Haunholder: Seit 2005 bin ich Freeride Pro und das ist genau mein Ding.
Matthias Mayr: Ich bin Freeski Profi
Der heftigste Spot den ihr je gefahren seid?
Matthias Haunholder: Alaska und Bec de Rosses in Verbier (Schweiz).
Matthias Mayr: Das kann ich so nicht beurteilen. Denn wenn es eisig ist und Absturzgefahr herrscht, ist es ganz egal wo auf unserem Planeten du fährst. Dann ist es überall heftig!
Gibt es für euch auch ein Leben abseits von Ski fahren?
Matthias Haunholder: Der Großteil meines Lebens dreht sich tatsächlich ums Ski fahren. Und abseits davon dreht sich bei mir alles um Sport, meine Freundin, Freunde und Familie.
Matthias Mayr: Natürlich. Beachvolleyball, Fußball und die komplizierte Welt der Frauen (lacht).
Wie wird sich eurer Meinung nach der Skisport in den nächsten Jahren entwickeln? Welche Trends wird es geben?
Matthias Haunholder: Es ist bereits jetzt eine deutliche Trendwende erkennbar. Race ist nicht mehr das was die Jugend heutzutage will! Freeskiing im Allgemeinen ist angesagt! Beim Freeriden das Abenteuer der unberührten Hänge zu erleben oder im Park neue Tricks lernen!
Matthias Mayr: Es wird leider noch mehr zum Sport für Reiche werden. Der Rennlauf wird an Bedeutung verlieren, Freeskiing wird ein noch stärkeres Symbol für Freiheit, vorausgesetzt uns schmilzt der Schnee nicht unterm Hintern weg!
Der neue Film „A history of snow“ wird am 31.10.2011 im EAST Private Cinema in Hamburg präsentiert. Worum geht es in dem Film? Habt ihr eine spezielle Message an das Publikum?
Matthias Haunholder: In diesem Film werden wir euch feinste Skiaction von Alaska, Japan, Österreich und der Freeride World Tour zeigen. Der Film spielt in der Zukunft und hat natürlich eine Massage für euch! Ihr sollt so viel Skifahren und Snowboarden gehen wie möglich bevor es keine Schnee mehr gibt (lacht).
Matthias Mayr: Der Film ist eigentlich ein in der Zukunft spielendes Märchen. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Außer, dass es in dieser Zukunft leider keinen Schnee mehr geben wird…
Wie waren die Dreharbeiten zum Film? Wie viele Personen waren involviert? Wie lange habt ihr daran gedreht?
Matthias Haunholder: Drehtage sind immer sehr anstrengend. Es muss immer alles zusammen passen. Du brauchst den richtigen Schnee, das richtige Licht und dann musst du auch noch deine beste Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt abrufen können.
Das ganze Team aus Athleten und Kameracrew bestand aus ca. 15 Personen. Wir haben von Jänner bis Mai die Action gedreht und im Juni die Lifestyle Sachen.
Matthias Mayr: Die Dreharbeiten waren wie immer kompliziert, aber das ist normal, wenn man Filme macht, die zu 100% wetterabhängig sind.
Wie viele Stürze hattet ihr während der Aufnahmen? Wir hoffen, es gab keine gröberen Verletzungen!
Matthias Haunholder: Letzten Winter war meine Slam Saison. Das waren schon einige: Ein Rippenbruch und ein paar Prellungen, sonst nicht weiter schlimm.
Matthias Mayr: 2 Stück. Nein gab es natürlich nicht, ich fahre ja sehr vorsichtig (lacht).
Wo wird der Film in den nächsten Wochen und Monaten zu sehen sein?
Einstimmig: In ganz Europa! Hier die komplette Tour Liste:
14.10.2011 Salzburg (SN Saal, Tickets at Intersport Eybl Alpenstrasse)
20.10.2011 Linz
21.10.2011 Wien
22.10.2011 Innsbruck
27.10.2011 München (Padres)
28.10.2011 Fieberbrunn
28.10.2011 Hartkirchen
29.10.2011 Düsseldorf (Peak Performance Store)
30.10.2011 Weinheim-Mannheim (sport65)
31.10.2011 Hamburg Private Cinema des Hotels EAST
02.11.2011 Stuttgart
04.11.2011 Kempten
05.11.2011 Villach
11.11.2011 Wien (WUK Vienna Freeski Night)
12.11.2011 Krems an der Donau (Audi Max Campus, Tickets at Soulsista)
12.11.2011 Dresden
23.11.2011 Wien (Sports Experts Mariahilferstrasse)
7.-8.12.2011 Innsbruck Freeride Filmfestival
Was haltet ihr von den momentanen Entwicklungen bei Ski Movies? Nach Filmen wie „The Art of Flight“ und „All I can“ sieht es so aus, als würden die Ski Movies sich immer weiter entwickeln und immer epischer werden.
Matthias Haunholder: „The Art of Flight“ ist durchaus mit einer Hollywood Produktion zu vergleichen. Bei diesem Film ist auch sehr gut zu erkennen, dass Geld keine Rolle spielt.
Matthias Mayr: Ich würde eher sagen, es wird mit immer größeren Budgets gearbeitet. Das halte ich prinzipiell für gut, obwohl es für uns als unabhängige Produzenten natürlich schwierig ist, mit einem Prozent des Budgets der Großen zu arbeiten. Mit einem hohen Budget kann man den enormen Level der Athleten noch besser auf Film bannen. Die Athleten sind meiner Meinung nach schon seit Jahren auf einem enorm hohen Level!
Vielen Dank für das Interview! Wir sind schon sehr gespannt auf den Film und wünschen euch weiterhin viel Erfolg!
POPSTARS in Österreich – jetzt geht´s los!
30. Sep 16:10 | posted by Michi
Ein letztes Mal durchatmen. Tausende Blicke sind auf dich gerichtet. Haben sich das harte Training, die vielen Entbehrungen und die Torturen wirklich ausgezahlt? Du betrittst die Bühne, tosender Applaus! Dein Puls beschleunigt, doch du darfst deine Nervosität nicht zeigen! Die Musik beginnt zu spielen, die Jury konzentriert sich ganz auf dich. Jetzt gibt es kein Zurück mehr! Gib dein Bestes und verzaubere mit deiner Stimme eine ganze Nation! So muss es wohl den zukünftigen POPSTARS in Österreich gehen – ab 2. Oktober 2011 auf Puls4!
No Angels. Monrose. Brosis. Overground. Wer kennt sie nicht, die Bands, die durch die Castingshow POPSTARS in Deutschland zustande gekommen sind? Zum ersten Mal wird das bekannte Sendungsformat nun nach Österreich gebracht. Am 2. Oktober startet die Mission Österreich auf Puls4! Eine kleine Überraschung haben wir an dieser Stelle für euch: CUBE wird in dieser Staffel von POPSTARS eine wichtige Rolle spielen! Doch mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht.
Im Juli und August dieses Jahres wurde bereits Österreichweit in den Landeshauptstädten und in der Bundeshauptstadt fleißig gecastet. Tausende Bewerber versuchten die Jury unter der Führung von POPSTARS Urgestein Detlef D! Soost und der Brasilianerin Fernanda Brandao zu beeindrucken. Die Entscheidungen waren dabei nicht immer einfach. Anschließend ging es für die ausgewählten Teilnehmer, welche die erste Hürde des Castings überwunden hatten, in den sogenannten Recall. Hier trennte sich unter der Aufsicht der fachkundigen Jury rasch die Spreu vom Weizen. Die übrig gebliebenen Teilnehmer durften, auf dem besten Weg zum POPSTAR, Ende September in das Bandhaus einziehen. Wo genau sich dieses Bandhaus befindet, dürfen wir leider an dieser Stelle noch nicht preisgeben. Nur eines können wir euch schon exklusiv verraten: es liegt in Tirol.
Wer in den nächsten Wochen mehr über POPSTARS und CUBE erfahren möchte, sollte unbedingt den CUBE Blog weiter verfolgen! Hier bekommst du Hintergrundinfos, Interviews und vieles mehr!
Ken Bloomer im Interview
02. Sep 12:16 | posted by Michi
Ken Bloomer stammt aus Colorado, lebt in Füssen im Allgäu und versorgt mit der Marke Crema Cycles den deutschsprachigen Raum mit Bikes der ganz besonderen Art. „Custom Made“ heißt das Stichwort für Bikes nach Maß, die nach Kundenwunsch konfiguriert werden. Ganz nebenbei veranstaltet Ken eine Rennserie der etwas anderen Art und bringt zu sämtlichen Events seine Kaffeemaschine mit.
Hi Ken! Fangen wir bei den Basics an: Wie bist Du zum Radsport gekommen?
Wo ich aufgewachsen bin, drehte sich alles ums Radfahren. Wir haben BMX-Rennen und Straßenrennen organisiert; später auch Mountainbike Events. Als Kinder verbrachten wir den ganzen Tag auf unseren BMX Rädern und später kam ich über Rennen auf der Straße schließlich zum Mountainbiking. Mein Vater hat mich immer sehr stark unterstützt. Er brachte mich zu den BMX Rennen und wir schauten uns einige Profi Events gemeinsam an. Er nahm mich auch zu meinem ersten Cyclocross Rennen mit. Die Art wie ich aufwuchs und meine Eltern trugen dazu bei, dass Radfahren heute so wichtig für mich ist.
Von Colorado ins Allgäu ist es ein weiter Weg. Wie hat es Dich hierher verschlagen?
Das ist eine längere Geschichte. Die Kurzversion ist, dass ich meinen langjährigen Sponsor Independent Fabrication fragte, ob ich für sie den deutschen Markt erschließen sollte. Ich kannte den Markt schon recht gut weil ich in den neunziger Jahren hier im Mountainbike- und Snowboard-Sektor tätig war. Wir haben Füssen im Allgäu wegen der Nähe zu den Alpen gewählt. Wenn man einmal in den Bergen gelebt hat, wird man sich immer dazu hingezogen fühlen. Füssen ist auch ein super Ort um mit Kunden Probefahrten zu machen. Die Trails hier sind sehr abwechslungsreich.
Custom Bikes sind in den USA sehr etabliert und haben hohen Stellenwert. Wie sieht es in Deutschland und Österreich aus?
Custom bikes sind hier immer noch ein Nischenprodukt. Seit wir hier tätig sind, habe ich aber enorme Zuwächse beobachten können. Es überrascht mich immer wieder, wie groß das Interesse an unseren Bikes ist. Bei Events bleiben die Leute stehen, stellen Fragen und möchten stets mehr wissen. Sie spüren, dass wir mit dem Herz dabei sind und ich denke wir erscheinen zugänglicher als die großen Marken mit vielen Gesichtern.
Abgesehen von dem Bewusstsein ein Einzelstück zu besitzen – was sind die Vorteile eines Custom Bikes?
Custom Bikes bieten viel mehr als ein Rad von der Stange. Da geht es nicht nur um die Passform sondern auch um Performance. Viele Leute denken immer noch, dass handgemachte Räder schwer und sperrig sind – das trifft nicht im Geringsten zu. Handgemachte Fahrräder können ganz genau auf die Bedürfnisse des Fahrers abgestimmt werden. Egal ob es nun um eine leichte Rennmaschine oder um ein Rad für lange Touren geht. Man kann sich ein Fahrrad machen lassen das perfekt passt und alle Anforderungen erfüllt. Wir versuchen die Leute umzustimmen – Rad für Rad.
Du betreibst eine Rennserie mit dem Namen „STXC“. Worum geht es dabei genau, was unterscheidet diese Rennen von klassischen Cross Country oder Cyclocross Rennen?
Short Track Cross Country ist ein kurzes Rennformat das sehr viele Ähnlichkeiten mit Cross Country Mountainbike Rennen und Cyclocross Rennen hat. In der Regel sind die Strecken mit 500 bis 1.000 Metern Länge sehr kurz und führen über Singletrack, Forstwege, Grasabschnitte oder auch BMX Strecken. Die Rennen dauern zehn bis zwanzig Minuten, bieten viel Spaß und es geht sehr entspannt zu. In den USA boomen diese Rennen und finden im Sommer nach Büroschluss statt. Das ist eine gute Art um etwas Stress abzubauen. Unsere Serie startete mit fünf Events und kam richtig gut an. Wir hoffen nächstes Jahr mehr Rennen dieser Art zu sehen und möchten auch andere Veranstalter bei der Organisation unterstützen. Unter www.cremacross.com findet man sämtliche Informationen und Fotos von den Rennen.
Du hast bei sämtlichen Events deine Kaffeemaschine dabei und bietest sogar deine eigene Kaffeesorte an. Für viele Radsportfans gehören schöne Bikes und guter Kaffee zusammen. Was sagst Du dazu?
Mein Interesse für Kaffee ist tiefgreifend und hat sich über viele Jahre entwickelt. Nicht zuletzt drückt unser Name Crema Cycles eine Verbindung von Fahrrad und Kaffee aus. Während ich professionell Rennen fuhr, war ich auch in der Kaffeebranche tätig und habe sehr viel über Kaffeekultur gelernt. Spezialitätenkaffee und handgemachte Fahrräder haben eigentlich wirklich viel gemeinsam. Es gibt viele ambitionierte Leute die mit traditionellen Methoden hart daran arbeiten, den besten Kaffee für einen bestimmten Geschmack zu erzeugen.
Zum Abschluss: In welche Richtung entwickelt sich das Angebot am Bike Markt? Was werden wir 2012 oder 2013 sehen?
Ich denke der Trend geht in Richtung 29er. In diesem Segment gibt es noch enorm viel Potential. Die Konsumenten freunden sich langsam mit dem Konzept an und es wird viel an der Geometrie gearbeitet. Cyclocross ist auch ein wachsendes Segment weil es viel Spaß macht, mit den Bikes rennen zu fahren und sie gleichzeitig sehr gut für Touren auf und abseits der Straße geeignet sind. Wir werden weiter die Entwicklung von Fahrrädern aus Stahl und Titan vorantreiben und versuchen handgemachte Räder als realistische Alternative zu Massenprodukten aus dem fernen Osten zu positionieren.
Besten Dank für das Interview!





