Interview mit Blue Tomato Teamrider Mathias Haas

13. Jul 14:16 | posted by Michi

Mathias Haas Downhill

Downhill Pro Mathias Haas

Mathias ist 30 Jahre alt, Österreicher, Blue Tomato Teamrider und fährt Downhill-Worldcup. Grund genug für uns, ihn für ein Interview einzuladen! Doch lest selbst, was ein Downhill Pro zu sagen hat!

Servus Mathias! Erzähl uns doch zum Einstieg, wann und warum Dich das Mountainbike-Fieber gepackt hat!

Vor ca. 12 Jahren war ich mit „Petz“ (Petra Bernhard, Anm. der Redaktion) beim Downhill-Weltcup in Kaprun. Von da an sind wir beide vom Downhill-Fieberinfiziert. Nach anfänglichen Cross Country Rennen stellte sich rasch heraus, das ich in der Downhill-Sparte richtig aufgehoben bin.

Was fasziniert Dich am Downhill?
Mich fasziniert, dass ich immer in der freien Natur bin, mit meinem Bike durch den Wald „fetzen“ kann, große Sprünge schaffe und besonders wenn es mich so richtig in eine Steilkurve hinein drückt!

Du bist ja seit jeher sehr viel mit Petra Bernhard unterwegs – seid Ihr sozusagen „Bike-Buddies for Life“?
Das ist ganz bestimmt so :-)

Der ärgste Spot, den Du je gefahren bist ist …?
Das ist definitiv Champery in der West Schweiz! Dort findet heuer auch die Mountainbike Weltmeisterschaft statt. Die Strecke selbst ist durchgehend steil, mit weiten Absätzen und Step-Downs. Unten mit weiten Sprüngen in Supercross-Manier. Dort habe ich mir voriges Jahr 2 Bänder im Knöchel gerissen. Nichts für Warmduscher!

Mathias Haas

Je öfter du stürzt, desto kontrollierter werden deine Crashs!


Downhill fahren ist ja nicht gerade ungefährlich. Wie gehst Du mit Stürzen um? Was geht in Deinem Kopf kurz vor einem Sturz vor, wenn Du sozusagen merkst: „Oh, das geht sich nicht mehr aus“? Und was macht Dein Körper, wenn es soweit ist?
Grundsätzlich versuche ich mich bei einem Sturz so gut wie möglich abzurollen und vor allem meinen Kopf zu schützen. Und ich hoffe, dass gerade kein Fels oder Baumstumpf in der Umgebung herum liegt. Aber je öfter du stürzt, desto kontrollierter werden deine Crashs!
Bei den Stürzen selbst gibt es 2 Kategorien: Das eine sind zum einen Stürze, bei denen man übers Vorderrad rutscht oder es überschlägt dich einfach. Du fällst stumpf auf die Rippen oder Schulter. Oder brichst dir Handgelenk, Beine oder Arme bzw. reißt dir die Bänder. Das Gute dabei: Das wächst meistens wieder zusammen.

Aber die wirklich gefährlichen Stürze sind die, wo man sich komplett unkontrolliert überschlägt und anschließend direkt auf den Kopf fällt.
Bei diesen Stürzen entstehen dann manchmal die schwersten Wirbelverletzungen. Das ist das Einzige, vor dem ich wirklich Angst habe.

Ist Dir schon mal etwas Gröberes passiert – oder bist du bislang immer heil davon gekommen?
Ja, leider hab ich mich in den letzten 3 Jahren immer schwer verletzt! Mit dabei waren unter anderem Bänderrisse in der Schulter und am Knöchel. Das Schlimmste war aber der Lungenriss 2008, den ich mir beim Dirten zugezogen habe.

Stell Dir vor, Du wachst eines Tages auf und hast Angst vor dem nächsten Downhill. Wie würdest Du damit umgehen, wie würdest Du Dich motivieren?
Wenn ich jemals Angst hätte, Downhill zu fahren, dann würde ich gleich im Bett liegen bleiben und erst gar nicht aufstehen. Denn wenn man Angst davor hat, ist man zu langsam, um Rennen zu gewinnen!

Was sind Deine Ziele für diese Saison und wie wird Dein Sommer aussehen?
Ich möchte die restlichen Austria Cup Rennen unter den Top 3 finishen und mich vor allem für die noch ausständigen europäischen Worldcups qualifizieren. Außerdem wäre es großartig, die Saison mit einem tollen Ergebnis bei der Weltmeisterschaft in Champery / CH im September zu beenden.

Zum Abschluss: Dein wichtigster Biketipp für die LeserInnen des CUBE Bike Magazins?
Gemütlich anfangen, Strecke vorher besichtigen, nichts überstürzen, nicht verkrampfen, immer locker am Bike sitzen und vor allem: Riesenspaß dabei haben!!!

Und jetzt die obligatorische Frage: Warst Du schon mal in einem CUBE Hotel? Was gefällt Dir am Konzept der CUBE Hotels?
Ich war schon mal im CUBE Nassfeld! Und es hat mir voll getaugt! Es ist einfach gehalten und komfortabel. Auch die flachen Aufgänge sind genial. Es erweckt den Anschein, dass das Hotel für Sportler gebaut wurde – ein tolle Location!

Dann würden wir uns freuen, dich bald einmal in einem CUBE wieder zu sehen! Danke für das Interview!

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Der erste Trip der CUBE Outdoor-Explorer

11. Jul 11:07 | posted by Michi

Hallo, hier sind eure CUBE-Outdoor Explorer Mia und Simon mit dem ersten Statusbericht aus Biberwier.

Ups-Spitze und Daniel

Nachdem wir ankamen und uns akklimatisieren konnten, bekamen wir am Freitag unser erstes echtes Outdoor Erlebnis geliefert. Mit der Sport- und Freizeitkoordinatorin Hela und zwei weiteren Gästen des Hotels gingen wir von Lermoos in Richtung des Berges ‚Daniel‘.

Der Wetterbericht war zwar nicht großartig, aber wir wollten einfach keinen weiteren Tag in geschlossenen Räumen verbringen. Nach etwa zwei Stunden Gehzeit drehten unsere Begleiterinnen um, wir gingen mit Hela bei strahlendem Sonnenschein weiter bergan und genossen den klaren Blick über die Zugspitzarena. Nach einem etwa vierstündigen Aufstieg erreichten wir den Gipfel der Ups-Spitze, hinter der sich Nebel hielt, weshalb wir vom Abstieg auf der anderen Seite Abstand nahmen und uns auf dem Aufstiegsweg an die Rückkehr machten.

Wenig später drang dann das erste Donnergrollen des Tages an unsere Ohren, das Gewitter zog jedoch hinter uns vorbei, doch auch bei uns begann es zu regnen, dann kurz leicht zu schneien und schließlich fielen Hagelkörner vom Himmel herab.

Wir kehren zur ersten Rast in der Tuftlalm ein

Erste Raststation in der Tuftlalm

Wir suchten Unterschlupf in der nahen Tuftlalm wo es sofort aufklarte, und wir uns in der Sonne stärken konnten. Wir setzten also unseren Weg abwärts fort und kaum waren wir außer Reichweite der sicheren Hütte, wurden die Wolken dunkler und erneut war Donner zu hören. Kennt Ihr diese Methode, mit der man die Entfernung eines Gewitters grob misst? Bei der man den Blitz sieht und zählt: einundzwandig, zw… lauter Donner? Ungefähr so war das bei uns. Wir schmissen also die Wanderstöcke in die Wiese und die Rucksäcke unter die Bäume und hockten 10-15 Minuten nahe dem Waldrand, ehe wir endlich zum Auto gehen konnten, um in den CUBE zurückzukehren.

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Es geht los! Unsere CUBE Outdoor Explorer berichten von Ihrem Sommer im CUBE-Universum

08. Jul 12:53 | posted by Michi

Hallo liebe CUBE-Community!

Es ist so weit! Wir, Eure neuen CUBE Outdoor-Explorer, sind da um Euch in den nächsten drei Wochen via Facebook, Twitter, YouTube, Flickr und natürlich auch hier am CUBE Blog live von unseren Erlebnissen im CUBE-Universum zu berichten.

Jetzt fragt Ihr Euch sicher, wer wir zwei eigentlich sind. Deswegen wollen wir uns kurz vorstellen:

Wir sind beide Teilnehmer der YPD-Challenge 2011 und konnten uns wegen unserer Top-Platzierungen die wohl coolsten Sommerjobs des Jahres aussuchen: Outdoor-Explorer  bei CUBE.

cube outdoor explorer

 

Mein Name ist Mia Carina, ich bin 19 Jahre alt und studiere Philosophie, Astronomie und Physik in Wien. Weil alle diese Studien zusammen jeden nach ein paar Monaten (mich natürlich auch) ziemlich wirr im Kopf machen, ist der Job als CUBE Outdoor -Explorer wie für mich geschaffen: endlich wieder Action, viel Natur, Sport ohne Ende, neue interessante Leute und coole Parties. Dementsprechend freue ich mich jetzt schon auf einen spannenden und vor allem abwechslungsreichen Monat im CUBE.

Mein Name ist Simon, ich bin 19 Jahre und aus Wien. Dort studiere ich auch Geographie und Germanistik. Ich habe mich für Job als CUBE Outdoor-Explorer entschieden, weil ich etwas machen wollte, bei dem man nicht still sitzen muss. Ich war immer schon gerne in den Bergen und in der Natur, daher ist dieser Job eine Chance für mich, Euch diese Welt zu zeigen. Ich freue mich auf einen spannenden Monat mit CUBE und hoffentlich vielen tollen und berichtenswerten Erlebnissen.

Weil unser Vorgänger Julian sein Sache letztes Jahr echt gut gemacht hat müssen wir uns natürlich erst beweisen und werden keine Mühen scheuen, um die besten Pics, coolsten Videoclips und interessantesten Beiträge zu liefern.

Falls Ihr noch irgendetwas wissen wollt, fragt einfach – am besten durch ein Posting auf der Pinnwand der CUBE Facebook Page.

See you @ the CUBE!

P.S. eine Übersicht über alle Outdoor Explorer Artikel gibt es hier.

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bikers heaven: das neue CUBE Mountainbike Magazin

29. Jun 16:03 | posted by Michi

Hurra Hurra, unser Bike Mag ist da! Und das genau zur heißen Phase der aktuellen Mountainbike Saison – damit Ihr jetzt schon die Weichen für den perfekten Bikeurlaub im Sommer stellen könnt.

Für die Sommerausgabe 2011 von “bikers heaven”, dem exklusiven Mountainbike Magazin der CUBE Hotels, sind wir neue Wege gegangen: neben der Online-Version auf issuu.com ist das Mag erstmals auch über die Amano Media App für iPhone und iPad erhältlich. Inhaltlich haben wir diesmal sehr stark auf Interviews mit Leuten aus der Mountainbike-Szene gesetzt und präsentieren auch die Sommerhits in punkto Ausrüstung und Mode. Als Sahnehäubchen gibt es wieder einen super Überblick über die Mountainbike Regionen der CUBE Hotels.

Aber am besten Ihr blättert gleich rein - Vorhang auf und viel Spaß beim Lesen:

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Merida Mountainbike Profis und SALEWA alpineXtream Team zu Gast in den CUBE Hotels

22. Jun 11:21 | posted by Michi

© Felix Schneider

Obwohl die Sommer-Saison erst angelaufen ist, hatten wir in unseren CUBE Hotels bereits einigen prominenten Besuch zu verzeichnen. Im CUBE SAVOGNIN (Schweiz) war beispielsweise die Mountainbike Marke Merida für ein Firmen-Event zu Gast. Mit dabei auch einige Profi-Biker wie zum Beispiel der Spanier José Antonio Hermida, Weltmeister im Mountainbike Cross Country – hier im Bild mit Gerfried Gaugelhofer (General Manager CUBE SAVOGNIN; rechts) und Andreas Wirth von Savognin Tourismus (links).

In unserem Tiroler CUBE BIBERWIER-LERMOOS hatten wir die Outdoor-Marke SALEWA und deren alpineXtream Team zu Gast. Anlass war die Eröffnung des nahegelegenen Klettergebiets Nassereith (der Klettergarten dort ist übrigens sehr zu empfehlen). Im Rahmen der dort stattgefundenen “SALEWA Rockshow” konnten sich drei Kletterer, die sich im Vorfeld qualifiziert hatten, mit den SALEWA Profis messen. Kletterstars wie Michi Wohlleben, Markus Eder, Angy Eiter oder Katharina Posch standen den Teilnehmern und Zusehern auch mit Tipps und Tricks oder für Autogramme zur Verfügung.

Die 17-köpfige SALEWA Crew war vom Hotel begeistert und genoss die Wellness- und die Chill-Out-Area in vollen Zügen. Auch für eine kleine Kletter-Session an der Indoor-Kletterwand war dann noch Zeit. Zum Abschluss noch ein kurzes Video von der SALEWA Rockshow in Nassereith:

YouTube Preview Image

 

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Origen Festival Cultural in Graubünden

16. Jun 16:33 | posted by Michi

Es muss nicht immer nur Sport und Entertainment sein – es kann auch mal „klassische“ Kultur sein: Unser Schweizer CUBE SAVOGNIN ist heuer Partnerhotel des „Origen Festival Cultural“, dem außergewöhnlichsten Kulturfestival in Graubünden.

Mit seinen extravaganten Spielstätten in der Region Savognin, allen voran die Burg Riom, ist das „Origen“ eine der markantesten Kulturadressen der Alpen. Das umfangreiche Festivalprogramm ist voll von neuen und außergewöhnlichen Stücken: bis zum 13. August 2011 wird mit täglichen Aufführungen das Experiment Kultur immer wieder von neuem gewagt. Höhepunkte sind unter anderem die Oper „Mikael“, das Oratorium „Cherubim“ oder „Casper“, die „Commedia unterm Himmelszelt“.

Thematisch dreht sich das diesjährige Festival um das „Paradies“ (frei nach Dante: „Paradiso“) und erzählt von Himmelspalästen, Kirchenburgen und Luftschlössern. Das Besondere: die Stücke spielen in allen Sprachen Graubündens – ein Bekenntnis zur kulturellen Kraft dieser dreisprachigen Region.

Nähere Informationen zum Festival gibt es auf der Origen Website sowie am offiziellen Spielplan. Auf der Website von Savognin Tourismus kann man günstige Kombi-Tickets (Festival und Übernachtung) buchen.

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CUBE ist Partner beim höchstgelegenen 24-Stunden Mountainbike Rennen der Alpen

07. Jun 17:11 | posted by Michi

Foto © sportograf.com

Einen ganzen Tag am Stück Mountainbiken? Das ist die große Herausforderung beim “124davos.ch”, dem höchstgelegenen 24-Stunden Bike Rennen der Alpen. Von 24. bis 26. Juni ist es wieder soweit – das Rennen rund um Davos Frauenkirch (Schweiz) geht zum sechsten Mal über die Bühne.

Die Vorfreude bei Veranstaltern, Teilnehmern und Zusehern ist schon groß: das Event zeichnet sich trotz seiner Größe nach wie vor durch ein ganz besonderes Flair und eine super Stimmung aus, von der Schönheit der malerischen Berglandschaft um Davos ganz zu schweigen. Bei so einer großartigen Bike-Veranstaltung freuen wir uns natürlich riesig, dass CUBE heuer offizieller Partner des 124davos.ch ist.  Auf alle Fälle unser Veranstaltungstipp des Monats!

Im Vorjahr waren mehr als 500 Teilnehmer aus neun Nationen am Start. Für heuer sind die Startplätze auf 500 limitiert, damit die Stimmung so familiär wie bisher bleibt und die Teilnehmer genug Platz und Übersicht auf der Strecke haben. Neben dem Hauptbewerb gibt es noch ein 6-Stunden Schnupper-Rennen sowie ein 2-Stunden Kidsrace. Nähere Informationen findet Ihr auf der offiziellen 124davos.ch Website.

Unser CUBE SAVOGNIN befindet sich übrigens nur eine Stunde von Davos entfernt und bietet sich als perfekte Homebase für Teilnehmer und Zuseher an – hier geht’s zu unseren aktuellen Bike-Angeboten.

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Wir basteln uns ein Mountainbike Video – Profi-Filmer Mike Herzog gibt Tipps für den Videoschnitt

01. Jun 13:57 | posted by Michi

Letzter Teil unserer Info-Serie zum Thema Mountainbike-Filmen. Heute geht es darum, was zu tun ist, sobald die Aufnahmen im Kasten sind. Profi-Filmer Mike Herzog gibt Euch Tipps für den Videoschnitt und was Ihr bei Eurem Video rechtlich beachten müsst.

Hallo Mike. Wenn man die Shots von der letzten Bike-Tour im Kasten hat – was ist noch zu tun, bevor man mit dem fertigen Video vor Freunden und Kollegen prahlen kann?
Spektakuläre Aufnahmen sind nur die halbe Miete. Nun geht es darum, die Aufnahmen zu sichten, auszusortieren und möglichst knackig zu schneiden. Die Kunst dabei ist, einen spannenden und vor allem kurzen Film daraus zu machen.

Welche Schnittprogramme sind für Hobbyfilmer zu empfehlen? Was ist ein guter Einstieg?
Die ersten Schritte macht man am besten mit dem MovieMaker auf Windows oder dem iMovie auf MacOS – diese Programme sind bei den jeweiligen Betriebssystemen vorinstalliert oder kostenlos zum Download erhältlich. Zum einfachen Schneiden reichen sie vorerst aus.

Will man sich dann in punkto Bildbearbeitung und Effekte weiterentwickeln, sollte man auf Einsteigerprogramme wie Adobe Elements oder Magix Video umsteigen, die preislich bei ca. 60 bis 100 Euro liegen. Die nächste Stufe wären dann Programme wie Magic Pro X3 oder Final Cut, die in der Preisklasse von 200 bis 500 Euro liegen.

Reicht das für den Hobbyfilmer? Oder gibt es da noch Raum nach oben?
Natürlich – die Klassiker sind Adobe Premiere Pro und Final Cut Pro. Die liegen aber schon im Bereich um die Tausend Euro, also für Hobbyfilmer schon sehr teuer… Aber letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie viel ihm sein Hobby wert ist.

Ein Tipp: überlegt Euch, wie viel Euch gute Ergebnisse wert sind und versucht abzuschätzen, wie oft Ihr filmen wollt und wem Ihr die Filme zeigen wollt. Daraus solltet Ihr ableiten können, welches Programm das richtige ist. Ich habe zum Beispiel bereits in meinen Hobbyzeiten in die Adobe Pro Schiene investiert. Wer jedoch nur einmal im Jahr ein Erinnerungsvideo vom Bike-Urlaub machen will, sollte eher bei günstigen Programmen bleiben.

Gibt es eine Faustregel, was guten Schnitt bzw. ein gutes Video ausmacht?
Es gilt meist: weniger ist mehr. Konzentriert Euch auf das Wesentliche und schneidet einzelne Szenen kurz. Dies ist für den Filmer erfahrungsgemäß schwierig, weil man von den eigenen Aufnahmen sehr überzeugt ist und sich mit dem Aussortieren schwer tut. Bezieht deshalb auch außenstehende Personen mit ein. Diese können Euch gut dabei helfen, die wirklich wichtigen Aufnahmen auszuwählen oder weniger wichtiges wegzuschneiden.

Ein Tipp für den „roten Faden“: Versucht, wie in einem Spielfilm Spannung aufzubauen. Fangt am besten mit langsamen und ruhigen Aufnahmen an und steigert Euch zu einem Höhepunkt, der sich im hinteren Drittel des Films befinden sollte.

Was sind die wichtigsten rechtlichen Dinge, die man beachten muss?
Solange das Video nur privat in Verwendung ist, hat man eigentlich nichts zu befürchten. Aber oft will man sein Meisterwerk ja auch öffentlich präsentieren – sei es auf Online-Plattformen wie YouTube oder im Klublokal des Bike Vereins.

Dann gilt: jede Veröffentlichung von geschützten Inhalten kann rechtliche Konsequenzen haben! Bilder aus dem Internet, Sequenzen aus anderen Videos, Logos oder Musik sind geistiges Eigentum und rechtlich geschützt. Ohne die Einwilligung des Urhebers dürfen sie nicht verwendet werden. (Anm. d. Red.: vor allem bei Musik wird dies oft übersehen. Am Besten ist es, von vornherein lizenzfreie Musik zu verwenden – eine Übersicht über Quellen findet Ihr hier. Eine andere Option sind Inhalte unter der Creative Commons Lizenz.)

Hinzu kommt, dass nicht jeder ein Video für die Öffentlichkeit erstellen darf, vor allem wenn es sich um eine kommerzielle Vorführung handelt. Wir als Filmproduktionsunternehmen kümmern uns bereits im Vorfeld um die notwendigen rechtlichen Lizenzen.

Vielen Dank für das Interview! Zum Abschluss: woran arbeitet Ihr gerade? Welche Projekte stehen für diese Saison an?
Im sportlichen Bereich stehen Projekte wie das MTB-Diary von Flo Gottschlich am Programm, die nächste Serie drehen wir übrigens im CUBE BIBERWIER-LERMOOS. Zusätzlich wird es heuer einen Tourismusfilm über die Bike-Möglichkeiten im Salzburger Saalachtal sowie einen Kletterfilm von uns geben.

Abseits des Sports drehen wir verschiedene Imagefilme für Unternehmen sowie einen Dokumentationsfilm über den Gletscherrückgang in den Alpen. Und wenn es passt, auch die ein oder andere Hochzeit oder Taufe. Also gibt es immer was zu tun! [lacht]

Einen Überblick über alle Teile unseres Interviews mit Mike Herzog findet Ihr hier.

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Pimp my Bike Video – Tipps vom Profi

27. Mai 17:11 | posted by Michi

Ihr sucht den “roten Faden” für Eure Mountainbike Videos? Ihr wollt die Qualität Eurer Aufnahmen steigern? Dann ist Teil 3 unserer Serie  genau das Richtige für Euch. Der professionelle Bike-Filmer Mike Herzog gibt im Interview Kreativitäts-Tipps und Inspirationen für lebhafte Videos.

Wie bekommt man ein gutes Gefühl für die richtigen Aufnahmen – gibt es so etwas wie eine Faustregel?
Eine Faustregel vielleicht nicht, aber grundsätzlich ist es sehr wichtig, erstmal ein visuelles Gefühl für die Landschaft zu bekommen. Bevor Ihr die Kamera in die Hand nehmt, schaut Euch die Umgebung an und stellt Euch Fragen wie: „Was sticht mir ins Auge? Was würdet ich später gerne auf dem Video drauf haben?“ Wenn Ihr Euch beim Filmen dann darauf konzentriert, sollte die Qualität Eurer Aufnahmen schon um einiges gesteigert werden – das funktioniert in den meisten Fällen.

Wie holt man sich Inspiration für Aufnahmen, Perspektiven, etc.?
Allen, die keine spezifische Ausbildung haben, kann ich nur empfehlen: schaut Euch einfach Bike-Videos an! Seht sie Euch aber bewusst an und bewertet, welche Aufnahmen Euch gefallen und welche weniger. Versucht jene, die Euch gefallen, beim Filmen nachzuahmen. Lasst Euch so auch in punkto Perspektive, Kameraführung, Licht und so weiter inspirieren. Mit ein bisschen Übung und Geschick gelingem so auch einem Hobbyfilmer sehr gute Bilder!

Private Videos wirken oft ein wenig langweilig und lieblos zusammengestoppelt… Wie kann man Videos aufregender gestalten?
Ein altes Problem: Für den „Kameramann“ selbst ist das Video meist überwältigend, da er eine Menge Arbeit und Emotionen in sein Film-Projekt gesteckt hat. Für Außenstehende ist es aber eher eine wahllose, nicht zusammenhängende Aneinanderreihung von Aufnahmen.

Hier hilft es, dem Video den so genannten „roten Faden“ zu verschaffen: Überlegt Euch vor dem Filmen eine kurze Geschichte und setzt etwas ein, das die Zuschauer durch den Film begleitet. Dies kann zum Beispiel eine Person sein oder sogar ein Objekt, das man aktiv in den Film einbindet.

Klingt theoretisch recht einfach – aber hast Du da auch ein praktisches Beispiel?
Kleine Anregung: Während Eurer nächsten Biketour versucht doch mal einen kurzen Film über Euren ständigen Begleiter zu drehen: die Trinkflasche an Eurem Bike. Setzt sie aktiv in Szene und benutzt Sie als ständig wiederkehrendes Element, als roten Faden – seht selbst, was dabei herauskommt.

Einen Überblick über alle Teile unseres Interviews mit Mike Herzog findet Ihr hier.

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Smooth Jazz in the CUBE: erfolgreiches Festival-Highlight in den Tiroler Bergen

24. Mai 12:01 | posted by Michi

smooth jazz in the cube festivalUnser CUBE BIBERWIER-LERMOOS wurde am vergangenen Wochenende für drei Tage zum Mittelpunkt der europäischen Smooth Jazz Szene: mehr als 600 begeisterte Jazz-Fans pilgerten zum Smooth Jazz in the CUBE Festival in die Tiroler Zugspitz Arena. Auf der Bühne konnten sie die Top-Stars der internationalen Contemporary und Smooth Jazz Szene hautnah erleben. Besucher, Fans und Veranstalter waren begeistert.

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