Tirol

POPSTARS in Österreich – jetzt geht´s los!

30. Sep 16:10 | posted by Michi | 2 Kommentare

D! und Fernanda  - © PULS 4/Gerry Frank

D! und Fernanda - © PULS 4/Gerry Frank

Ein letztes Mal durchatmen. Tausende Blicke sind auf dich gerichtet. Haben sich das harte Training, die vielen Entbehrungen und die Torturen wirklich ausgezahlt? Du betrittst die Bühne, tosender Applaus! Dein Puls beschleunigt, doch du darfst deine Nervosität nicht zeigen! Die Musik beginnt zu spielen, die Jury konzentriert sich ganz auf dich. Jetzt gibt es kein Zurück mehr! Gib dein Bestes und verzaubere mit deiner Stimme eine ganze Nation! So muss es wohl den zukünftigen POPSTARS in Österreich gehen – ab 2. Oktober 2011 auf Puls4!

No Angels. Monrose. Brosis. Overground. Wer kennt sie nicht, die Bands, die durch die Castingshow POPSTARS in Deutschland zustande gekommen sind? Zum ersten Mal wird das bekannte Sendungsformat nun nach Österreich gebracht. Am 2. Oktober startet die Mission Österreich auf Puls4! Eine kleine Überraschung haben wir an dieser Stelle für euch: CUBE wird in dieser Staffel von POPSTARS eine wichtige Rolle spielen! Doch mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht.

Im Juli und August dieses Jahres wurde bereits Österreichweit in den Landeshauptstädten und in der Bundeshauptstadt fleißig gecastet. Tausende Bewerber versuchten die Jury unter der Führung von POPSTARS Urgestein Detlef D! Soost und der Brasilianerin Fernanda Brandao zu beeindrucken. Die Entscheidungen waren dabei nicht immer einfach. Anschließend ging es für die ausgewählten Teilnehmer, welche die erste Hürde des Castings überwunden hatten, in den sogenannten Recall. Hier trennte sich unter der Aufsicht der fachkundigen Jury rasch die Spreu vom Weizen. Die übrig gebliebenen Teilnehmer durften, auf dem besten Weg zum POPSTAR, Ende September in das Bandhaus einziehen. Wo genau sich dieses Bandhaus befindet, dürfen wir leider an dieser Stelle noch nicht preisgeben. Nur eines können wir euch schon exklusiv verraten: es liegt in Tirol.

Wer in den nächsten Wochen mehr über POPSTARS und CUBE erfahren möchte, sollte unbedingt den CUBE Blog weiter verfolgen! Hier bekommst du Hintergrundinfos, Interviews und vieles mehr!


Cool: CUBE BIBERWIER-LERMOOS als “Hauptdarsteller” eines Mountainbike Videos…

15. Jul 12:03 | posted by Michi | 2 Kommentare

Im Juni hatten wir Mountainbike-Pro Flo Gottschlich und Filmer Mike Herzog von Autrenalin samt Crew zu Gast im CUBE BIBERWIER-LERMOOS. Ein ganzes Wochenende drehten Sie in der Tiroler Zugspitz Arena eine Episode für Ihre Mountainbike-Video-Serie “MTB-Diary”. Das Video ist jetzt fertig und zeigt Bike-Aufnahmen vom Feinsten, beeindruckende Landschaftspanoramen und allerlei lustige Dinge, die man in der Zugspitz Arena bzw. im CUBE Hotel machen kann.

Uns freut natürlich besonders, dass die Biker vom Hotel so begeistert waren und es im Video ausführlich präsentieren bzw. testen – somit hat das CUBE eine “Hauptrolle” im neuen “MTB-Diary”. Aber jetzt genug geredet, jetzt “Film ab!”:

YouTube Preview Image

CUBE Outdoor-Explorer beim Canyoning – ein Highlight!

13. Jul 14:34 | posted by Michi | Keine Kommentare

Canyoning - CUBE Outdoor-Explorer

Hallo liebe CUBE – Community!

Am heutigen Tag stand ein ganz besonderes Highlight am Programm: Canyoning!

Früh am Morgen ging es für unsere Fünfergruppe mit dem Canyoningexperten Elmar vom CUBE aus mit einem Shuttlebus los zum Stützpunkt von Outdoor – Tirol. Dort angekommen sahen wir uns mit jeder Menge Ausrüstung, die man zum sicheren Canyoning benötigt (wie Helm, Schutzhose, Knieschoner uvm.), konfrontiert.

Besonders viel Spaß hatten wir alle mit dem Ganzkörperneoprenanzug: nach circa fünfzehn Minuten hatten wir ihn bis zu den Knien hochgezogen, nach einer weiteren Viertelstunde waren erste Erfolge sichtbar und der Anzug befand sich bei den meisten Mitgliedern unserer kleinen Abenteurergruppe auf Hüfthöhe.

Da ein Neoprenanzug jedoch dazu ausgelegt ist den Körper in 4° – 6° kaltem Wasser warm zu halten und die Umgebungstemperatur weit mehr als 30° Grad betrug, hatte jeder von uns seine ganz persönliche Sauna aus Kunststofffasern am Körper.

Bevor uns allerdings zu heiß werden konnte, machten wir uns auf den Weg zum Wildbach auf dem Berg Daniel. Nach einer Einführung zum Thema Sicherheit ging die Wanderung durch die unberührte Natur los. Schon bald hatten wir die ersten Hindernisse zu bewältigen:  Sprünge in kristallklare und vor allem eiskalte Pools und das Hinabgleiten über meterlange Steinrutschen lagen vor uns.

Canyoning - CUBE Outdoor-Explorer

Nach knapp drei Stunden hatten wir alle unbeschadet die Schnuppertour überstanden, die ihrem Namen nicht wirklich gerecht wird, da sie auch für hartgesottene Liebhaber des Nervenkitzels jede Menge Überraschungen bereithält.

Für drei von uns ging es dennoch weiter zur mittleren Tour. Dort konnten wir uns entweder selbst wagemutig entlang eines Wasserfalls abseilen oder wurden von unserem Guide Elmar langsam hinabgelassen bis wir wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten.

Nach insgesamt 5 Stunden war schließlich auch die längere Tour vorbei und erschöpft ging es zurück zum CUBE.

Also: Wer das Abenteuer liebt, sollte sich dieses Erlebnis auf keinen Fall entgehen lassen!


Interview mit Blue Tomato Teamrider Mathias Haas

13. Jul 14:16 | posted by Michi | Keine Kommentare

Mathias Haas Downhill

Downhill Pro Mathias Haas

Mathias ist 30 Jahre alt, Österreicher, Blue Tomato Teamrider und fährt Downhill-Worldcup. Grund genug für uns, ihn für ein Interview einzuladen! Doch lest selbst, was ein Downhill Pro zu sagen hat!

Servus Mathias! Erzähl uns doch zum Einstieg, wann und warum Dich das Mountainbike-Fieber gepackt hat!

Vor ca. 12 Jahren war ich mit „Petz“ (Petra Bernhard, Anm. der Redaktion) beim Downhill-Weltcup in Kaprun. Von da an sind wir beide vom Downhill-Fieberinfiziert. Nach anfänglichen Cross Country Rennen stellte sich rasch heraus, das ich in der Downhill-Sparte richtig aufgehoben bin.

Was fasziniert Dich am Downhill?
Mich fasziniert, dass ich immer in der freien Natur bin, mit meinem Bike durch den Wald „fetzen“ kann, große Sprünge schaffe und besonders wenn es mich so richtig in eine Steilkurve hinein drückt!

Du bist ja seit jeher sehr viel mit Petra Bernhard unterwegs – seid Ihr sozusagen „Bike-Buddies for Life“?
Das ist ganz bestimmt so :-)

Der ärgste Spot, den Du je gefahren bist ist …?
Das ist definitiv Champery in der West Schweiz! Dort findet heuer auch die Mountainbike Weltmeisterschaft statt. Die Strecke selbst ist durchgehend steil, mit weiten Absätzen und Step-Downs. Unten mit weiten Sprüngen in Supercross-Manier. Dort habe ich mir voriges Jahr 2 Bänder im Knöchel gerissen. Nichts für Warmduscher!

Mathias Haas

Je öfter du stürzt, desto kontrollierter werden deine Crashs!


Downhill fahren ist ja nicht gerade ungefährlich. Wie gehst Du mit Stürzen um? Was geht in Deinem Kopf kurz vor einem Sturz vor, wenn Du sozusagen merkst: „Oh, das geht sich nicht mehr aus“? Und was macht Dein Körper, wenn es soweit ist?
Grundsätzlich versuche ich mich bei einem Sturz so gut wie möglich abzurollen und vor allem meinen Kopf zu schützen. Und ich hoffe, dass gerade kein Fels oder Baumstumpf in der Umgebung herum liegt. Aber je öfter du stürzt, desto kontrollierter werden deine Crashs!
Bei den Stürzen selbst gibt es 2 Kategorien: Das eine sind zum einen Stürze, bei denen man übers Vorderrad rutscht oder es überschlägt dich einfach. Du fällst stumpf auf die Rippen oder Schulter. Oder brichst dir Handgelenk, Beine oder Arme bzw. reißt dir die Bänder. Das Gute dabei: Das wächst meistens wieder zusammen.

Aber die wirklich gefährlichen Stürze sind die, wo man sich komplett unkontrolliert überschlägt und anschließend direkt auf den Kopf fällt.
Bei diesen Stürzen entstehen dann manchmal die schwersten Wirbelverletzungen. Das ist das Einzige, vor dem ich wirklich Angst habe.

Ist Dir schon mal etwas Gröberes passiert – oder bist du bislang immer heil davon gekommen?
Ja, leider hab ich mich in den letzten 3 Jahren immer schwer verletzt! Mit dabei waren unter anderem Bänderrisse in der Schulter und am Knöchel. Das Schlimmste war aber der Lungenriss 2008, den ich mir beim Dirten zugezogen habe.

Stell Dir vor, Du wachst eines Tages auf und hast Angst vor dem nächsten Downhill. Wie würdest Du damit umgehen, wie würdest Du Dich motivieren?
Wenn ich jemals Angst hätte, Downhill zu fahren, dann würde ich gleich im Bett liegen bleiben und erst gar nicht aufstehen. Denn wenn man Angst davor hat, ist man zu langsam, um Rennen zu gewinnen!

Was sind Deine Ziele für diese Saison und wie wird Dein Sommer aussehen?
Ich möchte die restlichen Austria Cup Rennen unter den Top 3 finishen und mich vor allem für die noch ausständigen europäischen Worldcups qualifizieren. Außerdem wäre es großartig, die Saison mit einem tollen Ergebnis bei der Weltmeisterschaft in Champery / CH im September zu beenden.

Zum Abschluss: Dein wichtigster Biketipp für die LeserInnen des CUBE Bike Magazins?
Gemütlich anfangen, Strecke vorher besichtigen, nichts überstürzen, nicht verkrampfen, immer locker am Bike sitzen und vor allem: Riesenspaß dabei haben!!!

Und jetzt die obligatorische Frage: Warst Du schon mal in einem CUBE Hotel? Was gefällt Dir am Konzept der CUBE Hotels?
Ich war schon mal im CUBE Nassfeld! Und es hat mir voll getaugt! Es ist einfach gehalten und komfortabel. Auch die flachen Aufgänge sind genial. Es erweckt den Anschein, dass das Hotel für Sportler gebaut wurde – ein tolle Location!

Dann würden wir uns freuen, dich bald einmal in einem CUBE wieder zu sehen! Danke für das Interview!


Der erste Trip der CUBE Outdoor-Explorer

11. Jul 11:07 | posted by Michi | Keine Kommentare

Hallo, hier sind eure CUBE-Outdoor Explorer Mia und Simon mit dem ersten Statusbericht aus Biberwier.

Ups-Spitze und Daniel

Nachdem wir ankamen und uns akklimatisieren konnten, bekamen wir am Freitag unser erstes echtes Outdoor Erlebnis geliefert. Mit der Sport- und Freizeitkoordinatorin Hela und zwei weiteren Gästen des Hotels gingen wir von Lermoos in Richtung des Berges ‚Daniel‘.

Der Wetterbericht war zwar nicht großartig, aber wir wollten einfach keinen weiteren Tag in geschlossenen Räumen verbringen. Nach etwa zwei Stunden Gehzeit drehten unsere Begleiterinnen um, wir gingen mit Hela bei strahlendem Sonnenschein weiter bergan und genossen den klaren Blick über die Zugspitzarena. Nach einem etwa vierstündigen Aufstieg erreichten wir den Gipfel der Ups-Spitze, hinter der sich Nebel hielt, weshalb wir vom Abstieg auf der anderen Seite Abstand nahmen und uns auf dem Aufstiegsweg an die Rückkehr machten.

Wenig später drang dann das erste Donnergrollen des Tages an unsere Ohren, das Gewitter zog jedoch hinter uns vorbei, doch auch bei uns begann es zu regnen, dann kurz leicht zu schneien und schließlich fielen Hagelkörner vom Himmel herab.

Wir kehren zur ersten Rast in der Tuftlalm ein

Erste Raststation in der Tuftlalm

Wir suchten Unterschlupf in der nahen Tuftlalm wo es sofort aufklarte, und wir uns in der Sonne stärken konnten. Wir setzten also unseren Weg abwärts fort und kaum waren wir außer Reichweite der sicheren Hütte, wurden die Wolken dunkler und erneut war Donner zu hören. Kennt Ihr diese Methode, mit der man die Entfernung eines Gewitters grob misst? Bei der man den Blitz sieht und zählt: einundzwandig, zw… lauter Donner? Ungefähr so war das bei uns. Wir schmissen also die Wanderstöcke in die Wiese und die Rucksäcke unter die Bäume und hockten 10-15 Minuten nahe dem Waldrand, ehe wir endlich zum Auto gehen konnten, um in den CUBE zurückzukehren.


Es geht los! Unsere CUBE Outdoor Explorer berichten von Ihrem Sommer im CUBE-Universum

08. Jul 12:53 | posted by Michi | Keine Kommentare

Hallo liebe CUBE-Community!

Es ist so weit! Wir, Eure neuen CUBE Outdoor-Explorer, sind da um Euch in den nächsten drei Wochen via Facebook, Twitter, YouTube, Flickr und natürlich auch hier am CUBE Blog live von unseren Erlebnissen im CUBE-Universum zu berichten.

Jetzt fragt Ihr Euch sicher, wer wir zwei eigentlich sind. Deswegen wollen wir uns kurz vorstellen:

Wir sind beide Teilnehmer der YPD-Challenge 2011 und konnten uns wegen unserer Top-Platzierungen die wohl coolsten Sommerjobs des Jahres aussuchen: Outdoor-Explorer  bei CUBE.

cube outdoor explorer

 

Mein Name ist Mia Carina, ich bin 19 Jahre alt und studiere Philosophie, Astronomie und Physik in Wien. Weil alle diese Studien zusammen jeden nach ein paar Monaten (mich natürlich auch) ziemlich wirr im Kopf machen, ist der Job als CUBE Outdoor -Explorer wie für mich geschaffen: endlich wieder Action, viel Natur, Sport ohne Ende, neue interessante Leute und coole Parties. Dementsprechend freue ich mich jetzt schon auf einen spannenden und vor allem abwechslungsreichen Monat im CUBE.

Mein Name ist Simon, ich bin 19 Jahre und aus Wien. Dort studiere ich auch Geographie und Germanistik. Ich habe mich für Job als CUBE Outdoor-Explorer entschieden, weil ich etwas machen wollte, bei dem man nicht still sitzen muss. Ich war immer schon gerne in den Bergen und in der Natur, daher ist dieser Job eine Chance für mich, Euch diese Welt zu zeigen. Ich freue mich auf einen spannenden Monat mit CUBE und hoffentlich vielen tollen und berichtenswerten Erlebnissen.

Weil unser Vorgänger Julian sein Sache letztes Jahr echt gut gemacht hat müssen wir uns natürlich erst beweisen und werden keine Mühen scheuen, um die besten Pics, coolsten Videoclips und interessantesten Beiträge zu liefern.

Falls Ihr noch irgendetwas wissen wollt, fragt einfach – am besten durch ein Posting auf der Pinnwand der CUBE Facebook Page.

See you @ the CUBE!

P.S. eine Übersicht über alle Outdoor Explorer Artikel gibt es hier.


bikers heaven: das neue CUBE Mountainbike Magazin

29. Jun 16:03 | posted by Michi | Keine Kommentare

Hurra Hurra, unser Bike Mag ist da! Und das genau zur heißen Phase der aktuellen Mountainbike Saison – damit Ihr jetzt schon die Weichen für den perfekten Bikeurlaub im Sommer stellen könnt.

Für die Sommerausgabe 2011 von “bikers heaven”, dem exklusiven Mountainbike Magazin der CUBE Hotels, sind wir neue Wege gegangen: neben der Online-Version auf issuu.com ist das Mag erstmals auch über die Amano Media App für iPhone und iPad erhältlich. Inhaltlich haben wir diesmal sehr stark auf Interviews mit Leuten aus der Mountainbike-Szene gesetzt und präsentieren auch die Sommerhits in punkto Ausrüstung und Mode. Als Sahnehäubchen gibt es wieder einen super Überblick über die Mountainbike Regionen der CUBE Hotels.

Aber am besten Ihr blättert gleich rein - Vorhang auf und viel Spaß beim Lesen:


Wir basteln uns ein Mountainbike Video – Profi-Filmer Mike Herzog gibt Tipps für den Videoschnitt

01. Jun 13:57 | posted by Michi | 2 Kommentare

Letzter Teil unserer Info-Serie zum Thema Mountainbike-Filmen. Heute geht es darum, was zu tun ist, sobald die Aufnahmen im Kasten sind. Profi-Filmer Mike Herzog gibt Euch Tipps für den Videoschnitt und was Ihr bei Eurem Video rechtlich beachten müsst.

Hallo Mike. Wenn man die Shots von der letzten Bike-Tour im Kasten hat – was ist noch zu tun, bevor man mit dem fertigen Video vor Freunden und Kollegen prahlen kann?
Spektakuläre Aufnahmen sind nur die halbe Miete. Nun geht es darum, die Aufnahmen zu sichten, auszusortieren und möglichst knackig zu schneiden. Die Kunst dabei ist, einen spannenden und vor allem kurzen Film daraus zu machen.

Welche Schnittprogramme sind für Hobbyfilmer zu empfehlen? Was ist ein guter Einstieg?
Die ersten Schritte macht man am besten mit dem MovieMaker auf Windows oder dem iMovie auf MacOS – diese Programme sind bei den jeweiligen Betriebssystemen vorinstalliert oder kostenlos zum Download erhältlich. Zum einfachen Schneiden reichen sie vorerst aus.

Will man sich dann in punkto Bildbearbeitung und Effekte weiterentwickeln, sollte man auf Einsteigerprogramme wie Adobe Elements oder Magix Video umsteigen, die preislich bei ca. 60 bis 100 Euro liegen. Die nächste Stufe wären dann Programme wie Magic Pro X3 oder Final Cut, die in der Preisklasse von 200 bis 500 Euro liegen.

Reicht das für den Hobbyfilmer? Oder gibt es da noch Raum nach oben?
Natürlich – die Klassiker sind Adobe Premiere Pro und Final Cut Pro. Die liegen aber schon im Bereich um die Tausend Euro, also für Hobbyfilmer schon sehr teuer… Aber letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie viel ihm sein Hobby wert ist.

Ein Tipp: überlegt Euch, wie viel Euch gute Ergebnisse wert sind und versucht abzuschätzen, wie oft Ihr filmen wollt und wem Ihr die Filme zeigen wollt. Daraus solltet Ihr ableiten können, welches Programm das richtige ist. Ich habe zum Beispiel bereits in meinen Hobbyzeiten in die Adobe Pro Schiene investiert. Wer jedoch nur einmal im Jahr ein Erinnerungsvideo vom Bike-Urlaub machen will, sollte eher bei günstigen Programmen bleiben.

Gibt es eine Faustregel, was guten Schnitt bzw. ein gutes Video ausmacht?
Es gilt meist: weniger ist mehr. Konzentriert Euch auf das Wesentliche und schneidet einzelne Szenen kurz. Dies ist für den Filmer erfahrungsgemäß schwierig, weil man von den eigenen Aufnahmen sehr überzeugt ist und sich mit dem Aussortieren schwer tut. Bezieht deshalb auch außenstehende Personen mit ein. Diese können Euch gut dabei helfen, die wirklich wichtigen Aufnahmen auszuwählen oder weniger wichtiges wegzuschneiden.

Ein Tipp für den „roten Faden“: Versucht, wie in einem Spielfilm Spannung aufzubauen. Fangt am besten mit langsamen und ruhigen Aufnahmen an und steigert Euch zu einem Höhepunkt, der sich im hinteren Drittel des Films befinden sollte.

Was sind die wichtigsten rechtlichen Dinge, die man beachten muss?
Solange das Video nur privat in Verwendung ist, hat man eigentlich nichts zu befürchten. Aber oft will man sein Meisterwerk ja auch öffentlich präsentieren – sei es auf Online-Plattformen wie YouTube oder im Klublokal des Bike Vereins.

Dann gilt: jede Veröffentlichung von geschützten Inhalten kann rechtliche Konsequenzen haben! Bilder aus dem Internet, Sequenzen aus anderen Videos, Logos oder Musik sind geistiges Eigentum und rechtlich geschützt. Ohne die Einwilligung des Urhebers dürfen sie nicht verwendet werden. (Anm. d. Red.: vor allem bei Musik wird dies oft übersehen. Am Besten ist es, von vornherein lizenzfreie Musik zu verwenden – eine Übersicht über Quellen findet Ihr hier. Eine andere Option sind Inhalte unter der Creative Commons Lizenz.)

Hinzu kommt, dass nicht jeder ein Video für die Öffentlichkeit erstellen darf, vor allem wenn es sich um eine kommerzielle Vorführung handelt. Wir als Filmproduktionsunternehmen kümmern uns bereits im Vorfeld um die notwendigen rechtlichen Lizenzen.

Vielen Dank für das Interview! Zum Abschluss: woran arbeitet Ihr gerade? Welche Projekte stehen für diese Saison an?
Im sportlichen Bereich stehen Projekte wie das MTB-Diary von Flo Gottschlich am Programm, die nächste Serie drehen wir übrigens im CUBE BIBERWIER-LERMOOS. Zusätzlich wird es heuer einen Tourismusfilm über die Bike-Möglichkeiten im Salzburger Saalachtal sowie einen Kletterfilm von uns geben.

Abseits des Sports drehen wir verschiedene Imagefilme für Unternehmen sowie einen Dokumentationsfilm über den Gletscherrückgang in den Alpen. Und wenn es passt, auch die ein oder andere Hochzeit oder Taufe. Also gibt es immer was zu tun! [lacht]

Einen Überblick über alle Teile unseres Interviews mit Mike Herzog findet Ihr hier.


Smooth Jazz in the CUBE: erfolgreiches Festival-Highlight in den Tiroler Bergen

24. Mai 12:01 | posted by Michi | Keine Kommentare

smooth jazz in the cube festivalUnser CUBE BIBERWIER-LERMOOS wurde am vergangenen Wochenende für drei Tage zum Mittelpunkt der europäischen Smooth Jazz Szene: mehr als 600 begeisterte Jazz-Fans pilgerten zum Smooth Jazz in the CUBE Festival in die Tiroler Zugspitz Arena. Auf der Bühne konnten sie die Top-Stars der internationalen Contemporary und Smooth Jazz Szene hautnah erleben. Besucher, Fans und Veranstalter waren begeistert. » Weiterlesen


Ein erstklassiger Start in die Saison: Vaude Bike Camp im CUBE BIBERWIER-LERMOOS

19. Mai 18:34 | posted by Michi | Keine Kommentare

Die Mountainbike Saison im  CUBE BIBERWIER-LERMOOS ist eröffnet! Mit dem Vaude Bike Camp ging vergangenes Wochenende das erste Event-Schmankerl für Bike-Fans über die Bühne. Mehr als 40 TeilnehmerInnen nutzten Workshops und gemeinsamen Touren, um Ihre Skills zu verbessern und gut in die Saison zu starten.

Die Vaude Profis Phillip Foltz und Alexa Hüni warfen sich ordentlich ins Zeug, um den TeilnehmerInnen viel Wissen und praktische Tipps rund ums Mountainbiken zu vermitteln. Zudem stand den Gästen auch ein Testcenter von VAUDE und Centurion zur Verfügung, um die neueste Bike-Ausrüstung auf Herz und Nieren zu prüfen. Als besondere Zuckerln gab es einen Foto-Workshop mit Bike-Profi-Fotograf und Extrembiker Christoph Malin sowie eine atemberaubende Show von Trial-Profi Stefan Schlie.

Die Stimmung im Camp war super und die TeilnehmerInnen verbrachten ein erstklassiges Bike-Wochenende, das einfach nur Lust auf den Bike-Sommer 2011 macht!



CUBE Nassfeld

CUBE Biberwier-Leermos

CUBE Savognin




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