Schweiz

Merida und CUBE gehen gemeinsame Wege – Das Interview zur Kooperation!

13. Apr 12:00 | posted by Michi | Keine Kommentare

Die Bike Marke Merida ist in der Bike Szene ebenso bekannt wie populär. Umso mehr freut es uns, einen Interviewpartner vor uns zu haben, der an diesem Erfolg, vor allem im Schweizer Raum, nicht unbeteiligt ist: Luca Cereghetti, dem Marketingverantwortlichen bei Belimport, dem Schweizer Distributor von Merida. Er sorgt dafür, dass euer zukünftiges Merida Bike beim Schweizer Händler eurer Wahl landet. Wir haben uns natürlich kein Blatt vor dem Mund genommen und Luca einem knallharten (und recht langem) CUBE Interview unterzogen. Doch lest selbst:

Luca mit seiner Trail Rakete!

Luca mit seiner Trail Rakete!

CUBE: Servus Luca, zum Einstieg würden wir unsere Leser gerne über die Bike Marke Merida informieren. Woher kommt beziehungsweise seit wann gibt es Merida?

Luca: Liebe CUBE Crew, die Marke Merida stammt eigentlich aus Taiwan. Das bringt eine sehr hohe Qualität mit sich da Taiwan eine Art Referenz für die Velo-Branche (Anm. d. Redaktion: Velo steht im Schweizerischen für Fahrrad) ist. Dort werden heute praktisch alle hochwertigen Velos produziert. Merida selbst ist mittlerweile 40 Jahre alt, hat aber seit ca. 10 Jahren eine europäische Seele: Die Entwicklung von Merida ist seitdem nämlich in Deutschland stationiert.

CUBE: Welche Funktion hast du bei Merida? Fährst du selbst MTB? Wenn ja, welches Bike bevorzugst du?

Luca: Ich arbeite für den Schweizer Merida-Distributor. Meine Funktion hat in erster Linie mit Marketing zu tun. Meine Freizeit verbringe ich gerne auf zwei verschiedenen Velos: Dem Merida Ninety-Nine Team für die Trails und Merida Scultura für die Straße.

CUBE: CUBE und Merida werden mit Beginn der kommenden Sommersaison gemeinsame Wege gehen. Wie kam es dazu?

Luca: Wir arbeiten seit Jahren mit Graubünden Ferien zusammen. CUBE SAVOGNIN und seine Crew haben sich sofort bereit erklärt, für unser Kundenprogramm My Merida attraktive Preise zur Verfügung zu stellen. Letztes Jahr haben wir dann noch ein Dealer-Wochenende in Savognin organisiert und die Merida Fachhändler waren top begeistert! Danach ist CUBE auf uns zugekommen und hat angefragt, ob wir die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau bringen könnten: mit einem Testcenter und Mietvelos. Das hat uns sehr gefreut und daher haben wir es umgesetzt.

CUBE: Was ist geplant, was bietet die Kooperation mit Merida den Gästen von CUBE?

Luca: CUBE SAVOGNIN bietet ab der Sommersaison 2012 eine Palette an hochwertigen Mietvelos inklusive der neuesten Modelle im Bereich Hardtail und Fully an! Im Rahmen des Testcenters können die Gäste die neuesten Merida Modelle vor Ort testen!

CUBE: Welche Top Biker sind aktuell mit Velos von Merida unterwegs?

Luca: Außer mir ? :) Auf internationalem Niveau haben wir natürlich das Multivan Merida Biking Team mit MTB Stars wie den ehemaligen Weltmeister Ralph Naef (aus der Schweiz), José Antonio Hermida (aus Spanien) und die Iron Lady Gunn Rita Dahle (aus Norwegen). Neben diesen “Branchen-Promis” unterstützen wir auch Stars anderer Sportarten aus verschiedenen Bereichen. Lara Gut (Skisport), Benjiamin Weger (Duathlon), Timo Glock (Formel 1) sind hier nur einige Beispiele!

CUBE: Wie sehen die Trends der Mountainbike-Szene im Jahr 2012 aus?

Luca: Die großen News (zumindest für Europa) sind die 29er! Das ist seit Jahren eine Modeerscheinung in den USA, aber bei uns “fast” eine Innovation. Für große Biker ab 175cm hat dieses Velo sicher viele Vorteile. Am allerbesten wird das von unserem Chefentwickler Juergen Falke in diesem Video erklärt:

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CUBE: Wie wird es in Zukunft bei den MTBs weitergehen? Wohin führt der Trend? Sind Veränderungen zu erwarten?

Luca: Der große “step forward” sind momentan die 29er. Man redet aber schon über 27.5er, also: ein guter Kompromiss zwischen den bekannten 26 Zoll Rädern und den neuen mit 29 Zoll. Ob sich das etablieren wird, ist momentan schwer zu beurteilen, das kann ich im Moment nicht sagen. Ich persönlich bin aber dafür. :)

CUBE: Welche Bike Tipps hast du für unsere Leser, damit sie gut in die Bike-Saison 2012 starten?

Luca: Die Freude am Fahren ist natürlich der Punkt “numero 1″. Dafür braucht man das richtige Velo. Es gibt in der Schweiz und in Österreich nicht nur sehr gute Skifahrer wie Didier Cuche oder Marcel Hirscher, sondern auch kompetente Velo-Fachhändler! Lasst euch von diesen Fachhändlern beraten, denn es schmerzt sehr, wenn man für ein Velo viel Geld ausgibt und es schlussendlich nicht zum eigenen Fahrstil passt oder man die falsche Größe erwischt. Beim Fachhändler findet man das passende Velo in der richtigen Größe – wenn es eines von Merida ist, umso besser. ;)

CUBE: Was sind für dich die Must-Haves der Bike-Saison 2012?

Luca: Bei uns zu Hause meinst du? Bei Merida ist das neue Ninety.Nine ein „Muss“. Dazu kann ich das folgende Video empfehlen:

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Für MTB Fanatiker ist es ein absolutes Siegerpferd für die Saison 2012! Generell ist die Frage aber schwierig zu beantworten, es gibt zu viele Biker mit noch mehr Bedürfnissen. An dieser Stelle sei aber wieder erwähnt: lasst euch von eurem Velofachhändler beraten, um das passendes Bike zu finden!

CUBE: Und zum Abschluss: Hast du für unsere Leser eine persönliche Message zum Thema MTB?

Luca: Genießen, genießen, genießen!

Ich fahre selbst meistens mit dem Rennvelo. Und jedes Mal, wenn ich dann auf mein ninety.nine wechsle ist das Fahrgefühl und Erlebnis ein anderes: weniger Stress + mehr Natur = totaler Spaß! Die Schweiz und Österreich sind absolute Top Destinationen im MTB Bereich, das muss man ausnützen!

Und wenn ihr mir noch ein paar Zeilen gebt, dann lade ich euch gerne zu meinem Rennen im Kanton Graubünden am 29.07.2012 ein. Hier ein gibt es den Spot mit einem Interview mit Ralph Naef für euch: http://www.radsportphoto.net/sanbike

Und zum Abschluss noch die passenden Links: die Facebook Site von Merida und die Facebook Site von Sanbike, so bleibt ihr immer am Laufenden!

CUBE: Vielen Dank für das Interview!
Luca: Danke!


Mountainbiken mit der Deutschen Marathonmeisterin

15. Nov 11:31 | posted by Michi | Keine Kommentare

Elisabeth Brandau berichtet von ihrem ersten Bike Camp im CUBE SAVOGNIN. Ab 2012 starten wir mit ihr gemeinsam so richtig durch!

Elisabeth Brandau bei der Arbeit

Elisabeth Brandau bei der Arbeit

Trotz der schlechten Wettervorhersagen, fand mein erstes Bikecamp im CUBE Savognin erfolgreich statt. Die Winterklamotten wurden eingepackt, und wir genossen ein wunderbares und vielseitiges Wochenende mit Sonne, Regen und einer Menge Schnee!

Am Donnerstagabend wurden die Teilnehmer nach einer schönen Tour bei Sonnenschein im CUBE in Empfang genommen. Nach dem ersten Kennenlernen und einer Besprechung über den Ablauf der nächsten Tage, die dann aber stark durch das Wetter beeinflusst wurden, konnten wir sogar direkt mit den Rädern zu unseren Zimmern fahren und in den erholsamen Schlaf fallen. Um 10.00Uhr am nächsten Morgen ging es, nach einem reichhaltigen Sportlerfrühstück, gleich zur ersten Technikeinheit um die Fahrkünste der Biker kennenzulernen. Anschließend starteten wir zur ersten Tour. Genau in diesem Moment zeigten sich auch schon die ersten Schneeflocken. Noch mit der Sonne im Rücken ging es hoch bis auf 2000 Meter, um dann einen genialen Trail bis hinunter in das Tal zu fahren. Hierbei konnten die Gäste die neu erlernten Techniken schon perfekt in die Tat umsetzen.

Zurück im Hotel, wurden nach einer Ruhepause noch Gymnastik- und Stabiübungen gezeigt. Danach genossen wir alle das leckere und wohlverdiente Abendbuffet.

Am Samstagmorgen war Väterchen Frost mit ordentlich Schnee zu Gast. Das erste Training wurde also kurzerhand in den Kraftraum verlegt um einige Übungen für das Krafttraining im Winter zu testen. Als sich dann am Mittag unsere Beine schon wieder nach dem Bike sehnten, ging es trotz Schneeregen raus zum Kurventraining. Geübt wurde auf einer steil abfallenden Wiese und auf Schotterstrassen. Danach ging es auf die schönsten Trails am Südhang von Savognin. Die Teilnehmer waren extrem hart im Nehmen und haben sich durch das fiese Wetter nicht abschrecken lassen. Hätten ich sie nicht eingebremst, so hätten sie bestimmt noch bis in die Dunkelheit weiter die Trails erkundet. Durch die extremen Wetterbedingungen des Tages, konnten wir auch das „Squirt“ Kettenwachs ausführlich testen und uns von den Vorteilen überzeugen.

Vor dem Grillbuffet am Samstagabend gab es noch eine Schulung an Bremsen, Schaltung und Gabel – powered by Magura. Anschließend genossen wir gemeinsam ein vorzügliches Grillbuffet in unserem Hotel. Gut gesättigt, studierten wir die Wettervorhersagen. Gemeldet wurde starker Schneefall bis hinab auf 900 Meter…

Am nächsten Morgen lagen tatsächlich 20cm Neuschnee! Doch das Wetter konnte unsere Motivation nicht mindern. Schnell wurde ein mobiler Verpflegungsservice organisiert. Auf der Abschlusstour durch den Schnee, konnten sich die Fahrer an der Verpflegungsstelle mit warmen Getränken und Snacks stärken. Auch trockene Kleidung zum Wechseln lag bereit.

Zurück im Hotel und nach einer warmen Dusche, wurden die Gäste verabschiedet. Ich bin sehr froh, dass die Teilnehmer das schlechte Wetter nicht gescheut haben und hoffe, dass sie die neuen Techniken auf vielen Bike-Kilometern erfolgreich anwenden können!

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken haben, die mich bei der Organisation des Camps unterstützt haben und freue mich schon jetzt auf meine Bike Camps im CUBE im Jahr 2012!

Für die nächste Saison sind einige Bike Camps mit Elisabeth geplant! Alle Infos findet ihr in Kürze unter www.cube-hotels.com.


Interview mit Blue Tomato Teamrider Mathias Haas

13. Jul 14:16 | posted by Michi | Keine Kommentare

Mathias Haas Downhill

Downhill Pro Mathias Haas

Mathias ist 30 Jahre alt, Österreicher, Blue Tomato Teamrider und fährt Downhill-Worldcup. Grund genug für uns, ihn für ein Interview einzuladen! Doch lest selbst, was ein Downhill Pro zu sagen hat!

Servus Mathias! Erzähl uns doch zum Einstieg, wann und warum Dich das Mountainbike-Fieber gepackt hat!

Vor ca. 12 Jahren war ich mit „Petz“ (Petra Bernhard, Anm. der Redaktion) beim Downhill-Weltcup in Kaprun. Von da an sind wir beide vom Downhill-Fieberinfiziert. Nach anfänglichen Cross Country Rennen stellte sich rasch heraus, das ich in der Downhill-Sparte richtig aufgehoben bin.

Was fasziniert Dich am Downhill?
Mich fasziniert, dass ich immer in der freien Natur bin, mit meinem Bike durch den Wald „fetzen“ kann, große Sprünge schaffe und besonders wenn es mich so richtig in eine Steilkurve hinein drückt!

Du bist ja seit jeher sehr viel mit Petra Bernhard unterwegs – seid Ihr sozusagen „Bike-Buddies for Life“?
Das ist ganz bestimmt so :-)

Der ärgste Spot, den Du je gefahren bist ist …?
Das ist definitiv Champery in der West Schweiz! Dort findet heuer auch die Mountainbike Weltmeisterschaft statt. Die Strecke selbst ist durchgehend steil, mit weiten Absätzen und Step-Downs. Unten mit weiten Sprüngen in Supercross-Manier. Dort habe ich mir voriges Jahr 2 Bänder im Knöchel gerissen. Nichts für Warmduscher!

Mathias Haas

Je öfter du stürzt, desto kontrollierter werden deine Crashs!


Downhill fahren ist ja nicht gerade ungefährlich. Wie gehst Du mit Stürzen um? Was geht in Deinem Kopf kurz vor einem Sturz vor, wenn Du sozusagen merkst: „Oh, das geht sich nicht mehr aus“? Und was macht Dein Körper, wenn es soweit ist?
Grundsätzlich versuche ich mich bei einem Sturz so gut wie möglich abzurollen und vor allem meinen Kopf zu schützen. Und ich hoffe, dass gerade kein Fels oder Baumstumpf in der Umgebung herum liegt. Aber je öfter du stürzt, desto kontrollierter werden deine Crashs!
Bei den Stürzen selbst gibt es 2 Kategorien: Das eine sind zum einen Stürze, bei denen man übers Vorderrad rutscht oder es überschlägt dich einfach. Du fällst stumpf auf die Rippen oder Schulter. Oder brichst dir Handgelenk, Beine oder Arme bzw. reißt dir die Bänder. Das Gute dabei: Das wächst meistens wieder zusammen.

Aber die wirklich gefährlichen Stürze sind die, wo man sich komplett unkontrolliert überschlägt und anschließend direkt auf den Kopf fällt.
Bei diesen Stürzen entstehen dann manchmal die schwersten Wirbelverletzungen. Das ist das Einzige, vor dem ich wirklich Angst habe.

Ist Dir schon mal etwas Gröberes passiert – oder bist du bislang immer heil davon gekommen?
Ja, leider hab ich mich in den letzten 3 Jahren immer schwer verletzt! Mit dabei waren unter anderem Bänderrisse in der Schulter und am Knöchel. Das Schlimmste war aber der Lungenriss 2008, den ich mir beim Dirten zugezogen habe.

Stell Dir vor, Du wachst eines Tages auf und hast Angst vor dem nächsten Downhill. Wie würdest Du damit umgehen, wie würdest Du Dich motivieren?
Wenn ich jemals Angst hätte, Downhill zu fahren, dann würde ich gleich im Bett liegen bleiben und erst gar nicht aufstehen. Denn wenn man Angst davor hat, ist man zu langsam, um Rennen zu gewinnen!

Was sind Deine Ziele für diese Saison und wie wird Dein Sommer aussehen?
Ich möchte die restlichen Austria Cup Rennen unter den Top 3 finishen und mich vor allem für die noch ausständigen europäischen Worldcups qualifizieren. Außerdem wäre es großartig, die Saison mit einem tollen Ergebnis bei der Weltmeisterschaft in Champery / CH im September zu beenden.

Zum Abschluss: Dein wichtigster Biketipp für die LeserInnen des CUBE Bike Magazins?
Gemütlich anfangen, Strecke vorher besichtigen, nichts überstürzen, nicht verkrampfen, immer locker am Bike sitzen und vor allem: Riesenspaß dabei haben!!!

Und jetzt die obligatorische Frage: Warst Du schon mal in einem CUBE Hotel? Was gefällt Dir am Konzept der CUBE Hotels?
Ich war schon mal im CUBE Nassfeld! Und es hat mir voll getaugt! Es ist einfach gehalten und komfortabel. Auch die flachen Aufgänge sind genial. Es erweckt den Anschein, dass das Hotel für Sportler gebaut wurde – ein tolle Location!

Dann würden wir uns freuen, dich bald einmal in einem CUBE wieder zu sehen! Danke für das Interview!



CUBE Nassfeld

CUBE Savognin




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