Archive for September, 2010

Urlaubsfotos leicht gemacht – der große CUBE Foto Crash-Kurs, Teil 4: die Bildkomposition

30. Sep 17:32 | posted by Michi | Keine Kommentare

Eine ganz entscheidende Frage für ein gutes Foto: wo und wie positioniere ich das Motiv? Viele UrlaubsfotografInnen neigen dazu, das Hauptmotiv mittig zu platzieren. Wenn Ihr dem entfliehen und bessere Fotos machen wollt, dann haben wir heute den ultimativen Tipp für Euch: den Goldenen Schnitt. Denkbar einfach, aber sehr effektiv.

Diese Technik ist bereits mehrere hunderte Jahre alt und galt stets als die Faustregel für Ästhetik und Harmonie. Verwendet wurde der Goldene Schnitt bereits in Gemälden und natürlich in einer endlosen Zahl von Fotos. Diese Bildkomposition wirkt sehr beruhigend, stimmig und ansprechend.

So funktioniert’s: das Foto gedanklich in drei gleich große Teile teilen (je nach Bedarf horizontal oder/und vertikal). Und nun versucht man das Motiv an den Trennlinien dieser Drittel zu positionieren – darum nennt man den Goldenen Schnitt in der Fotofografie auch Drittel-Regel.

goldener schnitt jochen karl outdoor fotografie fotoAber sehen wir uns das anhand eines praktischen Beispiels an: einem Urlaubsfoto vom Gipfel der Zugspitze, nahe dem CUBE BIBERWIER-LERMOOS. Hier tragen mehrere Faktoren zur Bildkomposition bei: Zum ersten wurde das Verhältnis zwischen Himmel und Berge bewusst im goldenen Schnitt gewählt – zwei Drittel Berg, ein Drittel Himmel. Durch die Betonung “mehr Berg als Himmel” bekommt das Bild eine gewisse “Schwere” (hätte man stattdessen ein Drittel Berg, zwei Drittel Himmel, dann wäre das Bild “luftiger”). Durch den goldenen Schnitt, der zusätzlich bei den Personen am Berg angewendet wurde, gibt es rechts noch Platz, leicht unscharf einen Panoramaweitblick ins Bild reinzupacken.

Probiert es am Besten das nächste Mal selbst aus wenn Ihr eine Landschaft fotografiert. Wenn Ihr den Horizont gemäß dieser Drittel-Regel positioniert, werden Eure Bilder viel stimmiger wirken!  Ein weiteres gutes Beispiel-Foto für den Goldenen Schnitt findet Ihr auf Wikipedia.

Weitere Kompositionsmöglichkeiten

Versucht, im gewünschten Motiv Linien oder Regelmäßigkeiten zu erkennen und diese Festzuhalten. Ein gutes Beispiel:

jochen karl fotografieHier wurde die Linienführung so gewählt, dass die „normale“ Leserichtung des Menschen (von links oben nach rechts unten) auf den Kopf gestellt wurde. Die Bank beginnt links unten und führt durch die geradlinige Form anschließend nach rechts oben – der Betrachter muss also den „Eingang“ des Bildes erst finden und folgt dann der Linie, was das Bild „spannender“ macht.

Eines sollte Euch aber bewusst sein: Bei diesen Tipps handelt es sich nur um Empfehlungen, sich im Laufe der Zeit etabliert haben. Man muss sich jedoch nicht immer daran halten. Denn ein guter Fotograf kennt zwar die Regeln der Fotografie – er weiß aber auch, wann er sie brechen kann.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß beim Experimentieren! Unten hab ich Euch noch jeweils ein Beispiel für den Goldenen Schnitt und für eine klare Linienführung angefügt. LG, Euer Jochen.

jochen karl

Auch ein Besuch im Cafe kann einen goldenen Schnitt mit sich bringen ;) Durch den scharfen Becher im goldenen Schnitt und den unscharfen Kaffeebereich bekommt man sofort das Kaffeehaus-Feeling vermittelt!

jochen karl

Ein weiteres Beispiel für gerade Linienführung. Der Betrachter wird durch die geradlinige Rolltreppe von unten nach oben geführt, wo die eigentliche Aussage, die Beine eines Menschen, stattfindet.


Urlaubsfotos leicht gemacht – der große CUBE Foto Crash-Kurs, Teil 3: die Idee zum Bild

28. Sep 16:58 | posted by Michi | Keine Kommentare

 In Zeiten der Digitalkameras ist Fotografieren wesentlich günstiger und einfacher geworden. Keine Filme zum Entwickeln, Bilder lassen sich bequem löschen und speichern. Das hat aber auch einen gravierenden Nachteil: denn oft hält man einfach mit der Kamera darauf los, ohne sich überhaupt Gedanken darüber zu machen, was und wie man denn überhaupt knippst. Das Resultat sind meist Unmengen an weniger guten Fotos. Dem schaffen wir im CUBE Foto Crash-Kurs Abhilfe und beschäftigen uns heute mit dem Killer-Thema: die Idee zum Bild. 

Ein klassisches Beispiel für ein Querformat: die Landschaftsfotografie.

Am Besten nimmt man sich selbst bei der Nase: wie oft habt Ihr denn schon wirklich bewusst fotografiert? Das heißt, vor dem Knipsen darüber nachgedacht, wie Ihr das gewünschte Objekt oder Motiv in Szene setzt? Selten, oder? Aber genau dieser Aspekt macht den Unterschied zwischen herkömmlichen Urlaubsfotos oder traumhaften Erinnerungsfotos aus. Hier ein paar Tipps bzw. Schlagwörter, über die man sich beim Fotografieren Gedanken machen kann: 

Das Format:
Soll das Motiv im Querformat abgebildet werden? Dies beruhigt ein Bild zumeist. Oder doch im Hochformat? Dieses Format bringt Spannung ins Bild und wird auch oft bei Portraits eingesetzt. Oder aber soll es ein Panorama werden, um die weite Wirkung des Bildes zu erhöhen? Manchmal macht auch ein quadratisches Format Sinn! Weitere Infos findest du hier

Mit Teleobjektiven kann man sich auch unbemerkt scheuen Tieren nähern! Durch die offene Blende erscheint der Hintergrund unscharf.

Die Brennweite:
Bei einer Spiegelreflexkamera bietet sich z.B. der Einsatz unterschiedlicher Objektive und den damit verbundenen Brennweiten an. Mit einem Weitwinkelobjektiv (ca. von 1 bis 24 mm) erzeugt man eine größere Distanz zwischen dem zu fotografierenden Objekt und dem Hintergrund. Ein Teleobjektiv (von ca. 50 mm bis 1000 mm) wiederum verkürzt die Distanz zwischen Objekt und Hintergrund. Den genauen Unterschied für Brennweiten findest du hier.

Position/Blickwinkel:
Hobby-Fotografen neigen dazu, sehr viel aus einer Position zu fotografieren. Ratsam ist es jedoch, beim Fotografieren auch einmal verschiedene Blickwinkel auszuprobieren. Ein Beispiel: Tierfotos aus dem Stand geschossen wirken relativ lieblos und fremd, macht man diese jedoch aus einer sehr tiefen Position z.B. aus der Hocke oder am Bauch liegend, wirken diese viel eher so, als wären sie aus der Perspektive des Tieres gemacht. 
tutorial fotografie

Wie wurde diese Aufnahme aufgenommen? Richtig, am Boden liegend! Dadurch erhält das Foto seinen natürlichen Touch!

 Weniger ist mehr:
Oft wird versucht, viel zu viele Informationen in einem Bild einzufangen. Das Bild wirkt überladen und der Betrachter hat überhaupt keine Möglichkeit sich auf das entsprechende Motiv zu konzentrieren. Deshalb vorab festlegen, was das Hauptmotiv des Bildes sein soll. Besitzer einer Spiegelreflexkamera sind hier im Vorteil, sie können die Schärfe des Bildes steuern und so z.B in einem komplett unscharfen Bild den Fokus auf ein scharfes Detail lenken. Oft wirkt auch, das Bild in Schwarz/Weiß zu machen bzw. später am Computer die Farben zu reduzieren, falls das Bild farbtechnisch zu überladen wirkt. 

Zum Abschluss noch einen persönlichen Tipp von mir: Oft kann man bereits im vorhinein mit der Planung zu einem guten Foto beginnen. Erkundigt Euch z.B. in einem Hotel,  wo in der Region gute Panorama-Spots sind! Beobachtet, wann und wo die Sonne auf- und untergeht. Wenn Ihr solche Fragen bereits vorab klärt, dann habt Ihr schon die halbe Miete für traumhafte Urlaubsfotos! 
LG und bist zum nächsten Mal, Euer Jochen 
P.S.: Wer mehr von meinen Fotos sehen will, schaut am besten auf meiner Facebooke Seite vorbei.

Durch das verwendete Weitwinkelobjektiv entsteht eine sehr starke Tiefenwirkung.

Durch das verwendete Weitwinkelobjektiv entsteht eine sehr starke Tiefenwirkung.

Weniger ist mehr: Das Bild besteht nur aus 2 Dingen: grüne Blätter und eine kleine Schnecke. Durch das bewusste Reduzieren wird der Blick des Betrachters sofort auf die Schnecke gelenkt.

Shimano im CUBE BIBERWIER-LERMOS – Interview mit MTB Weltmeisterin Alexandra Engen

22. Sep 18:19 | posted by Michi | Keine Kommentare

shimano paul lange cross country

It's a beautiful day: die frischgebackene Weltmeisterin Alexandra Engen vor dem CUBE BIBERWIER-LERMOOS

Hohen Besuch in Sachen Mountainbike hatten wir dieser Tage im CUBE BIBERWIER-LERMOOS. Der Hersteller Shimano / Paul Lange wählte auch heuer wieder die Tiroler Zugspitz Arena bzw. das CUBE als Location für das OTC-Press-Camp. Den anwesenden Bike-Journalisten wurden dabei die heißesten Produktneuheiten präsentiert.  Mit dabei war unter anderem auch Alexandra Engen - ihres Zeichens seit Ende August U23-Weltmeisterin im MTB-Cross-Country. Die sympathische Schwedin war gleich Feuer und Flamme dafür, der CUBE Community für ein Interview Rede und Antwort zu stehen. Here we go:

Hallo Alexandra. Als frischgebackene U23-Weltmeisterin fühlst Du Dich sicher sehr gut. Wie sieht nun der Rest der Saison aus? Gemütlicher Ausklang oder jetzt erst so richtig Gas geben?
Hallo! Die Saison hat schon noch ein paar Rennen anzubieten und ich werde auch noch einige Wochen für gutes, hartes Training nutzen. Aber: natürlich widme ich mich jetzt auch verstärkt den Chill-Out Seiten des Lebens – eine gute und ausgewogene Balance (lacht).

Apropos Chill-Out: Nach all dem Weltmeisterschafts-Trubel ist das Pressecamp hier im CUBE doch eher was Gemütliches, oder?
Ja, es ist für mich ziemlich relaxed und vor allem sehr spaßig. Aber ich sehe es natürlich auch als Ehre, hier eingeladen zu sein und den Tag mit so guten Bike Touren zu verbringen. Und dann noch die interessanten Meetings mit den Leuten und all die Produktneuheiten…

Wie gefällt es Dir bikemäßig bis jetzt in der Tiroler Zugspitz Arena?
Ich bin überwältigt von der Schönheit der Tiroler Alpen und den großartigen Panoramen. Und wenn das auch noch mit herausfordernden Climbs und super Downhills kombiniert ist, so wie hier, dann hab ich alles was ich brauche. Simply great!!!

Und jetzt die obligatorische Frage: wie ist Dein Eindruck vom CUBE Hotel?
Ich finde das Konzept eines Design Hotels in den Alpen sehr attraktiv. Das Hotel eröffnet Dir ganz neue Dimensionen eines Aufenthalts am Berg. In Verbindung mit den angebotenen Funktionalitäten für Biker und den Alpen als Location ist es natürlich umso besser - ich bin beeindruckt. 

shimano tirol press camp Fotos© Jahn Ekman

Im Zeichen der Zugspitze: Alexandra mit dem Triathleten Sebastian Kienle (Fotos© Jahn Ekman)

Lang dauert es nicht mehr und die Winter-Saison steht wieder vor der Tür –wie und wo verbringst Du die kalte Jahreszeit? Wie hältst Du Dich fit?
Seit Jänner dieses Jahres wohne ich in Freiburg (D) und werde den Großteil des Winters mit ein paar Trips in meine Heimat Schweden verbringen. Der Winter ist bei mir die Jahreszeit, in der ich am meisten Zeit für folgende drei Dinge aufbringe: Ausdauertraining, planen, denken. Das Biken nehme ich ein bisschen zurück, um mir Raum für andere Dinge zu schaffen. Wie zum Beispiel Fitness-Center, Schwimmen, Nordic Walking oder Schifahren.

Was kannst Du unseren mountainbikenden CUBE-Gästen raten, um über den Winter fit zu bleiben?
Spaß haben! Macht mehr verschiedene Sportarten. Kürzere Trainings, aber dafür regelmäßig! Das ist besser, als lange und dafür selten zu trainieren. Und noch einmal, das wichtigste ist: habt Spaß!

Wie geht’s in der nächsten Saison weiter? Welche Medaille möchtest Du Dir als nächstes in den Trophäenkasten hängen?
2011 werde ich von der U23 in die Elite aufsteigen. Das wird ein riesen Schritt und ich werde hart trainieren müssen, um wieder auf ein Podium steigen zu können. Aber ich möchte mich stetig verbessern und mein Fokus wird auf den Schwedischen Meisterschaften, der Deutschen Bundesliga und dem World Cup liegen.

Vielen Dank für das Interview, Alexandra. Jetzt noch ein bisschen Name-Dropping – wen willst Du auf diesem Weg promoten?
Natürlich mein Team und Sponsor ROTHAUS-CUBE – die Bikes, nicht die Hotels (lacht). Ihr findet uns im Netz auf www.rothaus-cube.de sowie auf Facebook, Twitter, Flickr und YouTube.


Wahl zur Miss Südostschweiz im CUBE SAVOGNIN

21. Sep 09:35 | posted by Michi | 1 Kommentar

CUBE ist Beauty!? Da staunten unsere Gäste im CUBE SAVOGNIN nicht schlecht, als unser Hotel letztes Wochenende von den schönsten Frauen der Südostschweiz “besetzt” wurde. Denn wie schon im Vorjahr war unser Hotel die Bühne für die Wahl zur Miss Südostschweiz. Ein außergewöhnliches Event mit großartiger Stimmung und einem ganz klaren Highlight: die neue Miss Südostschweiz heißt Gianna Meier.

Die 19-Jährige Bündnerin überzeugte Jury und Publikum im CUBE mit kecken Auftritten und Ihrer außergewöhnlichen Schlagfertigkeit. Von “Tele Südostschweiz” live übertragen, konnte Gianna sich so gegen zehn weitere Kandidatinnen durchsetzen und sich das begehrte Miss-Krönchen für die nächsten 12 Monate sichern. Wir gratulieren Gianna recht herzlich zum Titel!

Prominente Gäste im CUBE waren u.a. Miss Schweiz Linda Fäh (Miss Schweiz), Tanja La Croix, Jan Bühlmann (Mister Schweiz) und Stefan Fausch. Wo CUBE draufsteht, ist natürlich auch Entertainment drin: für die passende Stimmung sorgten Pamela O Neal (best Tina Turner Cover Songs ever!) und der Michael Jackson Imitator André Santisi. Zum Abschluss fand dann noch im CUBE CLUB die große “After Wahl Party” statt – DJ Tanja La Croix brachte den Dance-Floor zum Glühen.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen, Besucher und die Veranstalter! Wir freuen uns schon riesig drauf, auch im nächsten Jahr die Wahl zur Miss Südostschweiz hosten zu dürfen! LG Euer Berny Huber, GM CUBE SAVOGNIN


Urlaubsfotos leicht gemacht – der große CUBE Foto Crash-Kurs, Teil 2: die richtige Ausrüstung

17. Sep 17:15 | posted by Michi | Keine Kommentare

cube hotels objektiv kamera spiegel reflexViele Menschen gehen davon aus, dass ein schönes (Urlaubs)foto hochqualitatives und teures Equipment voraussetzt. Das stimmt aber nur teilweise. Oft gelingen auch mit kompakten und günstigen Kameras atemberaubende Aufnahmen. Deshalb stellt sich eher die Frage: welche Ausrüstung ist für meine Ansprüche und mein Einsatzgebiet die richtige? Dem werden wir heute nachgehen.

Bevor man auf Urlaub fährt, sollte man sich Gedanken darüber machen, was und wo man fotografieren möchte. Die äußeren Umstände (z.B. Witterung, Temperaturen) und die Art des Urlaubes (Wanderung, Urlaub am Meer etc.) ebenso relevant. Erst daraus resultiert die richtige Ausrüstung. Bestes Beispiel: ein Mountainbiker, der mehrere Tage mit seinem Bike auf einer Tour unterwegs ist, wird kaum eine Spiegelreflexkamera mit mehreren Objektiven mitschleppen. Hier wäre wohl eher ein leichtes und kleines Model anzuraten. Hat man im Urlaub jedoch nur kurze Wege, wäre es eine Option, einen kompletten Rucksack mit Kamera und Equipment zu befüllen.

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Kameraarten:

Kompaktkameras - klein, bequem, leicht zu bedienen cube hotels kamera kompakt fotografieren
(Genauere Erklärung siehe hier)
Vorteile: preisgünstig – kann überall eingesteckt werden – wenig Gewicht - leicht zu bedienen (viele Automatik-Modi, wo man nur mehr auf den Auslöser drücken muss) -  auch in robusten Outdoor Varianten erhältlich.
Nachteile: wenig Spielraum für Kreativität – wenige Einstellmöglichkeiten – von allen Kameratypen die schlechteste Bildqualität.
Fazit: Die ideale Urlaubskamera für alle, die sich nicht intensiv mit dem Thema Fotografie beschäftigen möchten. Es gibt sogar outdoor- und wasserdichte Varianten von Kompaktkameras, damit kann man sogar die See- oder Meeresgründe erforschen!

Bridgekamera – der große Bruder der Kompaktkamera
Eine Weiterführung der Kompaktkamera, zumeist mit mehr Ausstattung (besseres Objektiv, mehr Brennweite etc.). (Genauere Erklärung siehe hier)
Vorteile: mehr Spielraum für Kreativität – leicht zu bedienen – meist gutes Zoomobjektiv mit großen Brennweitenbereich
Nachteile: teurer in der Anschaffung, größer und unhandlicher als eine Kompaktkamera – kein auswechselbares Objektiv (im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera)
Fazit: Für den anspruchsvolleren Fotografen, der aber auf das ständige Herumschleppen und Wechseln von Objektiven verzichten möchte. Passt auch noch locker in den Wanderrucksack!

Spiegelreflexkamera – die Köngigsklasse der Fotoapparatefoto crash kurs cube hotels
Das sind die großen Brocken, mit denen man richtig gute Fotos machen kann. (Genauere Erklärung siehe hier)
Vorteile:  sehr viele Einstellmöglichkeiten – größere Bildsensoren = deutlich bessere Bildqualität – Objektive für verschiedene Brennweiten – schnelle Fokussierung – schnelle Serienbild- und Auslösegeschwindigkeit
Nachteile: teuer (vor allem Folgekosten Objektive und Zubehör) – Bedienung kann mitunter kompliziert werden (man muss sich mit dem Gerät auseinander setzen) – groß und schwer
Fazit: Das Gerät für Postkartenmotive! Optimal für Kreative, die sich mit dem Thema Fotografie intensiver beschäftigen möchten und denen auch das eine oder andere Kilo an Ausrüstung nichts ausmacht.

Micro Four Thirds Kamera – der neue Trend
Eine neue Generation von Kameras, die die Vorteile einer Kompaktkamera mit den Vorzügen einer Spiegelreflexkamera kombiniert – eine genaue Erklärung gibt es hier.
Vorteile: klein und kompakt – viele Einstellungsmöglichkeiten - wechselbare Objektive
Nachteile: in der Anschaffung noch sehr teuer – meist kein Sucher, sondern nur Display
Fazit: Bestens für (semiprofessionelle) Urlaubsfotografen, die auf dem neuesten Stand der Technik sein wollen, kreativen Gestaltungsspielraum brauchen und trotzdem wenig Ausrüstung herumschleppen wollen.

Noch ein kleiner Hinweis: Ausrüstung ist mehr als nur Kamera
Um optimal für Urlaubsfotos vorbereitet zu sein, soll man sich bereits vor der Abfahrt Gedanken über das Equipment machen. Habe ich genug Speicherkarten/Filme? Funktionieren diese? Benötige ich ein Stativ? Habe ich eine geeignete Tasche/Rucksack für den Transport?

So, ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Einstieg ins Thema Fotografie geben. Das nächste Mal gibt’s mehr – also stay tuned! LG, Euer Jochen.

PS: Wer sich nun fragt, was ich für eine Kamera verwende: Ich fotografiere mit einer Canon 5D Mark II, einer digitalen Spiegelreflexkamera. Der Schwerpunkt meiner Arbeiten richtet sich auf Portrait-, Landschafts- und Streetfotografie – mehr davon auf meiner Facebook Page.


Urlaubsfotos leicht gemacht – der große CUBE Foto Crash-Kurs, Teil 1: der “Kursleiter” stellt sich vor

14. Sep 17:56 | posted by Michi | 2 Kommentare

jochen karl maavi sxc.hu

Eine Kamera ist schnell gekauft und geknippst noch schneller - ob dabei aber wirklich ein Licht aufgeht, hängt von den Skills des Fotografierenden ab :-) © sxc.hu/maavi

Ein paar schöne Fotos vom Urlaub sind schnell gemacht, oder?  In Zeiten der Digitalfotografie knippst man einfach drauf los – kann jeder, oder nicht? Eben nicht! Denn für richtig gute Urlaubsfotos muss man schon ein paar Grundregeln beachten. Im CUBE Foto Crash-Kurs werden wir uns in den nächsten Tagen und Wochen hier im CUBE Blog dieser Materie widmen. Das Ziel: Euer perfektes Urlaubsfoto!!!

Der “Kursleiter” bin ich. Mein Name ist Jochen und ich bin Marketing Coordinator bei den CUBE Hotels. Und Fotograf. Wie bin ich zur Fotografie gekommen? Durch meine jahrelange Tätigkeit im Bereich Marketing lernte ich sehr viele interessante Menschen kennen, darunter eine Vielzahl von Fotografen. Und eines Tages hat es dann „Klick“ gemacht und der Virus des Fotografierens hat mich befallen. Die Möglichkeit, Momente auf Kamera festzuhalten und der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen, begeistert mich seitdem jeden Tag aufs Neue.

Selbstportrait des "Kursleiters"

In den mittlerweile vier Jahren meiner (digitalen) Foto-Laufbahn habe ich einiges an Erfahrung gesammelt. Egal ob bei Events wie Hochzeiten oder Fußballspielen, Reportagen, Portrait-Aufnahmen, Sessions im Studio – mit jedem Foto lernt man.

Dieses Wissen werde ich Euch hier im CUBE Blog weitergeben. Damit Ihr Eure Urlaubserlebnisse in richtig gute Fotos verpacken könnt. Also bleibt dran beim CUBE Foto Crash-Kurs. Im nächsten Beitrag starten wir mit dem Thema Ausrüstung. Viel Spaß beim Lesen und ausprobieren!

LG, Euer Jochen
Marketing Coordinator CUBE Hotels

PS: Wer daran interessiert ist, meine Bilder zu sehen und zu kommentieren kann gern einen Blick auf meine Facebook Fansite werfen: JoKa Photography


Die Highlights der Eurobike 2010 in Friedrichshafen: Max Walch vom Bikeparkguide im Interview

10. Sep 17:53 | posted by Michi | Keine Kommentare

bike park cube hotel tirol mtbMax Walch kommt aus Innsbruck und ist Chefredakteur des Bikeparkguides (ein feines Magazin, in dem die besten und größten Bikeparks Europas gefeatured werden). Im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Eurobike 2010 in Friedrichshafen sprachen wir mit ihm über die neuesten Trends in Sachen (Mountain)bike und seine Eindrücke auf der größten Bike-Fachmesse Europas.

Hi Max. Na, wie hat Dir die Eurobike 2010 gefallen? Was waren für Dich die wichtigsten Bike-Trends?
Es war auf jeden Fall die bisher meistbesuchte Bike-Fachmesse in Europa. Laut den Veranstaltern waren es über 1.000 Aussteller aus 43 Ländern, mehr als 41.000 Fachbesucher und gut 1.700 Journalisten.

Zu den Trends: Auf dem Downhill-Sektor ist sicherlich die Reduzierung des Gewichts die größte Errungenschaft. Sonst ist das Wachstum des Urban-Bike Angebotes und der E-Bikes nicht zu übersehen. Im Core Bereich sind das Dirt-Bike und die vielen verschiedenen Fixies die Gewinner.

Nicht zu vergessen sind Brands wie z.B. Deuter (Rucksäcke), die es geschafft haben, auf die Bedürfnisse von Frauen im Bikesport einzugehen. Mit ihren speziellen Tragegurten entstehen keine Druckpunkte beim Brustkorb. Im Bekleidungssektor kommen endlich mehr Farben zur Geltung, ohne dabei auf die technischen Anforderungen zu vergessen.

Fotos: © Ulson ProductionAuch 29 Zoll-Räder für Mountainbikes sind eine der großen Neuerungen – hast Du die 29-Zöller schon probiert? Meinst Du, sie zahlen sich für den Otto-Normal-Biker aus?
Gefahren bin ich noch keines. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass 29 -Zöller im Cross-Country- und im Touren-Bereich teilweise eine Erleichterung sein können. Für mich bleibt aber mein Freerider sicherlich bei 26-Zoll und mein Dirtjumper bei 24-Zoll.

Am meisten Buzz wird derzeit ja um das Thema E-Bikes gemacht. Bislang jedoch vorwiegend in punkto Stadt-Räder. Hat die kleine aber feine Motor-Unterstützung auch bei Mountainbikes Zukunft?
Aber sicher doch! Beim Up-Hill und auch bei Cross-Country Rädern wird es vielen konditionsschwächeren und auch älteren Rad-Begeisterten das Treten erleichtern. Es gibt auch den einen oder anderen Freerider mit Elektromotorunterstützung. Es wird sich allerdingst erst im nächsten Jahr zeigen, wie hoch die Nachfrage in diesen Bereichen sein wird.

Was blieb Dir von der Eurobike in Erinnerung? Was waren Deine Favorites?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Eigentlich macht das große Angebot von Ausstellern und Ständen es unmöglich, sich auf eine Sache zu fixieren. Das Highlight war für mich auf jeden Fall der Dirt Contest: erster Platz Martin Söderström, zweiter Amir Kabbani und Sam Pilgrim dritter – somit war alles vor Ort, was Rang und Namen hat. Diddie Schneider ( MTB Zone, Geißkopf ) hat wiedermal eine Hammer-Line gebaut. Und da er mit seinem Doppeldeckerbus genau vor den Dirts stand, war dies glaube ich auch der coolste Stand.

Wie wart Ihr mit dem Bikepark Guide auf der Eurobike vertreten? Eigener Stand? Oder einfach nur Leute kennen lernen und Infos einholen?
Ja natürlich waren wir dort vertreten – einerseits bei unseren Sponsoren (wie z.B. Scott, adidas eyewear, Syncros, Tirol, etc.), andererseits waren Bikeparkpartner von uns mit eigenen Ständen vertreten. Der Rest war ein riesengroßes Meet and Greet: Gespräche führen, Deals ausmachen und natürlich Partys.

Wie geht’s bei Dir weiter? Was sind die nächsten Projekte?
Der Bikeparkguide 2011 steht schon in den Startlöchern, wir werden mehr Bikeparks vorstellen und auch die eine oder andere Überraschung zu bieten haben. Sobald 2011 der Schnee geschmolzen ist, werden auch andere geplante Projekte starten – haltet Euch am besten über unsere Facebookseite am Laufenden!

Vielen Dank für das Interview! Zum Schluss noch ein bisserl Link-Dropping – mach mal Werbung für ein paar coole Websites:
Natürlich unser Bikeparkguide, das Ihr online als Flipbook durchblättern könnt.  Coolen Stuff gibt’s natürlich auch bei unseren Sponsoren und Partner, das wären u.a. Scott Sports, Adidas Eyewear, IXS Downhill Cup, Shocker Distribution, Bike Tirol und Planet Tirol,  Syncros, Dakine oder Bagjump.

Alle Fotos in diesem Artikel: © Ulson Production

P.S.: hier gibt’s noch ein Video von den Dirt-Jump Finals:
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Die Business Lady in den Bergen

06. Sep 16:30 | posted by Michi | Keine Kommentare

holiday mountain switzerland alps alpen

Blauer Himmel, Sonnenschein und schöne Berglandschaft: ideale Bedingungen zum Mountaincart fahren. Und das Beste: mit dem Lift gings samt Cart bequem auf 2.500 Meter rauf.

„Ein Abstecher zum CUBE kann nie schaden…“ Nach einem Geschäftstermin in Zürich entschied ich mich unlängst, auf dem Rückweg nach Wien nur kurz dem guten alten Berny im CUBE SAVOGNIN „Hallo“ sagen… Aus kurz wurde dann aber etwas länger – hier meine Story eines sehr spontanen, aber umso spaßigeren CUBE-Aufenthalts…

Berny Huber, der Boss im CUBE SAVOGNIN, hat sich bei meiner Ankunft irrsinnig darüber gefreut, dass ich vorbei geschaut habe. Natürlich hat er sofort damit begonnen, mich zum Bleiben übers Wochenende zu überreden. Na gut, ein Aufenthalt im CUBE ist nie verkehrt – aber: mein Outfit bestand aus Kostümchen und High Heels, also alles andere als „CUBE-tauglich“…

Aber Berny wäre nicht Berny, wenn er nicht improvisieren könnte: Jeans, T-Shirt, Outdoor-Jacke und Turnschuhe waren schnell organisiert und so waren meine letzten Bedenken beseitigt.

Also konnte es losgehen: als erstes schnappten wir uns zwei Mountainbikes beim Verleih nebenan und sind hoch ins Dorf geradelt, wo grad ein Fest am Laufen war. Ein wirklich lustiges (die romanische Sprache der Einheimischen) und kulinarisches (Käse, Schokoladeeee) Erlebnis …

Am nächsten Tag ging es nach einem vitalen Frühstück gleich rauf auf den Berg und ran an die Action. Mountaincart fahren war angesagt. Berny und ich fuhren mit dem Sessellift auf gute 2.500 Höhenmeter rauf, um dann mit den Carts runterzupreschen. Das war super genial spaßig! Am besten Ihr seht Euch das Video von der Abfahrt an, das sagt mehr als 1.000 Worte!

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An der Mittelstation wurde dann halt gemacht, damit ich mich im Hochseilgarten als Kletteraffe üben kann… Höhenangst ahoi! Aber ein extrem cooles Erlebnis, vor allem die Flying Fox Passagen – da kann Tarzan einpacken…

Runter nach Savognin sind wir dann ganz gemütlich gefahren, um die Sonne und die Aussicht so richtig zu genießen… Nach diesem Tag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen und zurück nach Wien fahren…Traurig war ich schon, dass es nur so ein kurzes Erlebnis war – ich hätte gerne noch zehn weitere Tage in Savognin verbringen können…

Aber: ich komme wieder… :-)

LG, Kathrin

P.S.: mein Resümee des CUBE-Aufenthalts:

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Bike-Rucksack sucht Besitzer – CUBE sucht Ideen: mach mit und gewinne!

03. Sep 15:01 | posted by Michi | Keine Kommentare

Der EVOC Freeride CC  ist ein Bike Rucksack der Extraklasse. Neben einem CE-normiertem Rückenpanzer bietet er Platz für alles, was man für kürzere Fahrten mit dem Bike braucht –  Trinkblase oder Helmflap sind nur zwei der nützlichen Features (von der Sicherheit eines Rückenprotektors ganz zu schweigen). Klingt gut? Auf der CUBE Facebook Fanpage könnt Ihr jetzt ein Exemplar dieses Rucksacks gewinnen!

Was Ihr dafür tun müsst: sagt uns Eure Ideen für die CUBE Website

  1. Werft einen Blick auf unsere Website und
  2. gebt Eure Inputs in Form eines Kommentars auf unserer Facebook Page

Damit Ihr kommentieren könnt, müsst Ihr zuerst die CUBE Seite “Liken” (habt Ihr aber eh schon vor Monaten gemacht, oder?). Schreibt einfach, was Euch an der Website gefällt und was nicht. Oder gebt Verbesserungsvorschläge für die Zukunft: egal ob Design, Inhalt, Features oder Widgets – wir sind für alle Anregungen offen.

Unter allen TeilnehmerInnen, die bis 24. September 2010 posten, verlosen wir den EVOC Freeride CC. Damit kann der/die glückliche GewinnerIn also noch diesen Herbst eine Bike-Tour machen.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und LG, Euer Robert


MTB-Nahversorger: österreichische Bike-Hersteller

02. Sep 16:11 | posted by Michi | Keine Kommentare

Über den Newsletter von Alpenglühen.com bin ich diese Woche über eine coole Story gestolpert: unter dem Titel “Fahr nicht fort, kauf im Ort” geben die Alpenglühler eine Übersicht über Mountainbike-Manufakturen, die Ihren Sitz oder Ursprung in Österreich haben.

Sehr interessant. Und beeindruckend: ich hätte wirklich nicht gedacht, wie viele kleine, aber feine Bike-Hersteller in unseren Breiten eigentlich gibt. Ganze 15 (!) Brands werden da aufgelistet und nach mehr oder weniger strengen Kriterien als “Made in Austria” präsentiert.

Ich hoffe, in nächster Zeit hier im CUBE Blog mal ein Interview mit dem einen oder anderen “Bike-Doktor” präsentieren zu können. Vorschläge dafür einfach auf unsere Facebook Page posten. Fürs erste lege ich Euch jedoch die Lektüre des Alpenglühen-Artikels ans Herz :-)

LG, Robert



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