Wer sein Bike liebt, der schiebt – und trägt…
23. Aug 18:23 | posted by Michi
Was macht ein CUBE General Manager (a.k.a. „Direktor“) wenn er mal einen Tag frei hat? Natürlich mountainbiken. Als ein „Green Horn“ in Sachen Biken ziehe ich manchmal auch gern auf eigene Faust los, um meine Lektionen selbstständig zu lernen. So wie vor einigen Tagen, als ich letztendlich den halben Tag damit verbrachte mein Bike den Berg raufzutragen. Kling komisch, war extrem lustig – eine Bike-Tour der etwas anderen Art:
Ich fuhr gegen 10 Uhr vormittags aus Savognin raus – als erste Etappe stand der Weg nach Tigiginas am Programm. Dort angekommen, entschied ich mich, auf eigene Faust nach einem Weg rauf nach Somtgant zu suchen. Auf meiner Karte (intelligenterweise eine Wanderkarte) fand ich gleich einen Weg, der interessant wirkte. Als ich dort war, musste ich jedoch feststellen, dass dieser mit einem Mountainbike nicht befahrbar war. Aber: wo ein Wille da ein Weg. Also: Bike schultern und es konnte losgehen. Entgegenkommende Wanderer fragten mich, ob das „Päckchen“ auf meinen Schultern nicht eigentlich dazu gedacht sei mich zu tragen und nicht umgekehrt…
…als ich das das erste Mal hörte, war es noch lustig – die nächsten 15 Mal dann weniger :-) Zwischendurch kam ein paar Mal Hoffnung auf, dass ich noch Abschnitte finde, die ich mit dem Bike befahren kann… Aber Fehlanzeige – ich musste immer tragen oder schieben. So verbrachte ich gute drei Stunden damit, nach Somtgant rauf zu kommen. Als ich dann oben war, bestieg ich voller Stolz mein „Metall-Pferd“ und „ritt“ einen großartigen (fürs Biken geeigneten) Weg nach Savognin runter. Dafür brauchte ich gute 20 Minuten.
Unten angekommen, wurden mir drei Dinge bewusst:
Erstens: es war ein verdammt spaßiger Tag. Zweitens: ich bin jetzt in punkto Mountainbike ein bisschen weniger grün hinter den Ohren. Und drittens: ein kurze Absprache mit den Bike-Guides hätte mir einiges an Schlepperei erspart :-) Schöne Grüße aus Savognin, Euer Berny!









